20 Jahre „Bang Boom Bang“: Ärger über Perücke

20 Jahre Ruhrpott-Kult: In Bochum wollen Fans und Mitwirkende der Trash-Komödie „Bang Boom Bang“ die Premiere von 1999 feiern. Regisseur Peter Thorwarth ärgert sich auch 20 Jahre nach dem Dreh noch über eine Szene mit Til Schweiger.

17.08.2019, 09:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
20 Jahre „Bang Boom Bang“: Ärger über Perücke

Peter Thorwarth, Regisseur der Trash-Komödie „Bang Boom Bang“. Foto: Rolf Vennenbernd/Archivbild

Kurz vor dem 20. Jubiläum des Kultfilms „Bang Boom Bang“ ärgert sich Regisseur Peter Thorwarth immer noch über eine Szene mit Schauspieler Til Schweiger (55). „Til Schweiger würde ich nicht wieder diese Perücke aufsetzen“, sagte der 48-Jährige der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ/Sonntag). „Die ist völlig drüber, zu albern. Das war übrigens ein großes Missverständnis“, erzählte der Filmemacher weiter. „Til und ich dachten beide, das wäre dem anderen wichtig und so hat keiner was gesagt - obwohl es beide daneben fanden.“ Schweiger trat in der Ruhrpott-Komödie in einer Nebenrolle als „Brown“ auf.

Am kommenden Freitag soll das Jubiläum des Klassikers mit einer großen Party im Bochumer Ruhr-Park-Kino gefeiert werden. Angekündigt dafür hat sich neben Thorwarth auch Ralf Richter (61), der damals den Fiesling Kalle Grabowski spielte. Mit zur Filmbesetzung gehörten zudem Martin Semmelrogge (63) als etwas unterbelichteter „Schlucke“ und Oliver Korittke (51) in der Rolle des kiffenden Kleinkriminellen „Keek“.

Seit seiner Premiere im Jahr 1999 wird der Streifen ununterbrochen jeden Freitag in dem Kino gezeigt. Die Trash-Komödie „Bang Boom Bang“ gehört zu den Kultfilmen des Ruhrpotts. Trottelige Gelegenheitsgauner wollen darin in Unna ein „todsicheres Ding“ drehen, wie der Untertitel des Filmplakats damals prophezeit hatte. Natürlich kommt alles anders.

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