1,6 Millionen Euro fließen ins Quartier Münsterstraße, nach Lünen-Süd und Gahmen

Unterstützung für Projekte

Fördergelder von Bund und Land sollen den Kommunen zugute kommen. Einiges davon soll ins Quartier Münsterstraße fließen. Anderes geht nach Gahmen. Dort wird eine Halde aufbereitet.

Lünen

17.10.2018, 06:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
1,6 Millionen Euro fließen ins Quartier Münsterstraße, nach Lünen-Süd und Gahmen

Die Bahnbrücke an der Münsterstraße soll aufgewertet werden. Quiring-Lategahn (A) © Foto: Magdalene Quiring-Lategahn

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW hat mitgeteilt, dass 1,6 Millionen Euro für Stadtentwicklungsprojekte in Lünen bereitgestellt werden. Ein Großteil der Summe, 941.000 Euro aus dem Städtebauförderprogramm von Bund und Land, fließt in das Projekt StadtGartenQuartier Münsterstraße.

Damit können die Planungen zur Gestaltung des Platzes an der Lindenstraße als attraktiver Aufenthaltsort und Planungsideen zur Aufwertung der Bahnbrücke an der Münsterstraße ausgeschrieben werden. Die von Bürgern oft geforderte Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik der Münsterstraße, kann ebenfalls starten.

Zusätzlich erhält das StadtGartenQuartier Münsterstraße eine Förderung von 180.000 Euro aus dem „Investitionspakt soziale Integration im Quartier“. Damit wird die Einrichtung eines Sozialbauhofs gefördert (wir berichteten). Um den Zusammenhalt im Quartier zu stärken und öffentliche Bereiche aufzuwerten, soll mit dem Sozialbauhof ein Ort der Integration und niederschwelligen Qualifizierung entstehen.

„Im Fokus des Ministeriums“

„Die Zusage der Förderung für das StadtGartenQuartier freut uns, weil sie zeigt, dass das Projekt im Fokus des Ministeriums steht“, sagte Astrid Linn, Referentin für Stadtentwicklung bei der Stadt Lünen.

Vom Städtebauförderprogramm profitieren zwei weitere Projekte in Lünen. 260.000 Euro fließen aus dem Bund-Länder-Fördertopf „Stadtumbau West“ in die Stadtteilentwicklung Lünen-Süd. Dort können nun laufende Projekte wie der Verfügungsfonds für Standortgemeinschaften oder das Haus- und Hofflächenprogramm fortgeführt werden. Auch das Stadtteilbüro in der Jägerstraße kann mit Hilfe der Fördermittelbewilligung seine Arbeit bis Ende 2019 fortsetzen.

Das Projekt „Soziale Stadt Gahmen“ wird mit 225.000 Euro aus dem Programm „Zukunft Stadtgrün“ gefördert. Im nächsten Jahr werden mit dem Geld unter anderem ein Geschicklichkeitsrundkurs für Mountainbiker, Ruhezonen zum Erholen und ein Fitnessaufstieg für Sportbegeisterte gebaut. Das soll dafür sorgen, dass auf der Halde Victoria 3/4 ein neuer Freizeittreffpunkt entsteht. Damit wird nach zehn Jahren das Programm „Soziale Stadt Gahmen“ abgeschlossen.

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