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Sechs Bewerber wollen Kreisdirektor in Unna werden

Bewerbungsfrist abgelaufen

Gut vier Wochen war Zeit, sich auf die vakante Stelle des Kreisdirektors zu bewerben. Bis zum Ablauf der Frist sind sechs Bewerbungen eingegangen – „nicht nur aus Nordrhein-Westfalen“, heißt es aus der Kreisverwaltung. Intern hat niemand seinen Hut in den Ring geworfen.

Kreis Unna

, 05.03.2018

Nachfolger von Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk wird ein externer Bewerber – das ist seit Ablauf der Frist am vergangenen Samstag sicher. Denn aus der Kreisverwaltung hat niemand seinen sprichwörtlichen Hut in den Ring geworfen. Dafür fünf Männer und eine Frau, die „nicht nur aus Nordrhein-Westfalen“ kommen, wie Verwaltungssprecherin Constanze Rauert erläuterte.

Vor gut vier Wochen hat der Kreistag die Stellenausschreibung bundesweit auf den Weg gebracht, nachdem Dr. Thomas Wilk (SPD) zum Jahreswechsel überraschend die Leitung der Bauabteilung im Landesministerium von Ina Scharrenbach (CDU) aus Kamen übernommen hatte. Mit sechs Bewerbern liegt das Interesse an der Stelle deutlich unter dem Niveau von 2012, als sich noch elf Aspiranten um die Nachfolge von Ruheständler Rainer Stratmann beworben hatten – und das, obwohl die Anforderungen an die Qualifikation der Bewerber vonseiten der Politik deutlich zurückgeschraubt worden sind. Die Befähigung zum Richteramt ist für den potenziellen neuen Kreisdirektor nicht mehr obligatorisch, es reichen die Voraussetzungen für die Laufbahngruppe 2 des allgemeinen Verwaltungsdienstes und damit für den ehemaligen höheren Dienst.

Nach diesen formalen Voraussetzungen wird die Personalverwaltung die Bewerbungen nun sichten, bevor Landrat Michael Makiolla unter Beteiligung des Ältestenrats des Kreistages das Auswahlverfahren übernimmt. Am 11. und 12. April sollen die Bewerber sich im Beisein der Fraktionsspitzen persönlich vorstellen, bevor der Kreistag mit seinem Votum am Dienstag, 8. Mai, endgültig über die Nachfolge Wilks entscheidet.

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