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Mendener Polizei setzt Schlagstock gegen Randalierer ein

Fahrzeugkontrolle und die Folgen

Nur mit größten Schwierigkeiten gelang es Polizeibeamten am Donnerstagabend, einen alkoholisierten Mann unter Kontrolle zu bringen. Der Mann landete in der Psychiatrie.

von Gabriele Hoffmann

Menden

, 20.07.2018
Mendener Polizei setzt Schlagstock gegen Randalierer ein

Nur unter Einsatz eines Schlagstocks konnten die Beamten sich wehren und den alkoholisiertn Mann überwältigen. © picture alliance / dpa

Was war geschehen? Die Polizei berichtet: Beamte kontrollierten am Donnerstagabend gegen 19.13 Uhr einen Pkw an der Lendringser Hauptstraße. Ein Alkoholschnelltest beim 31-jährigen Mann verlief positiv. Daher sollte er mit zur Wache genommen werden, um ihm dort eine Blutprobe zu entnehmen.

In Kampfhaltung

Damit war er jedoch nicht einverstanden. Der aggressive Mann begab sich zurück zu seinem Fahrzeug und wollte erneut einen Schluck aus einer Bierflasche nehmen. Als die Beamten ihn daran hinderten, ballte der 31-Jährige die Fäuste, baute sich vor den Polizisten auf und ging „in Kampfhaltung“.

Die Beamten versuchten, den Mann zu überwältigen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, trat nach den Polizisten, beleidigte sie und bedrohte sie verbal mit dem Tod. Erst nach Einsatz des Schlagstockes konnte er schließlich gefesselt werden. Auch auf dem Weg zum Streifenwagen trat er immer wieder nach den Polizisten und setzte seine Beleidigungen fort.

Tritte und Kopfstoß

Auf dem Weg zur Wache bespuckte er sein Gegenüber. Auf der Wache versuchte er erfolglos, einen Polizeibeamten mit einem Kopfstoß zu treffen. Schließlich konnte die Blutprobe entnommen werden. Aufgrund seines Verhaltens sollte er ihn Gewahrsam genommen werden, war jedoch nicht gewahrsamsfähig. Daher fuhr ein Krankentransportwagen den 31-Jährigen in das Elisabeth-Hospital Iserlohn.

Aggressiv in Klinik

Da er dort erneut aggressiv wurde, entschlossen sich Polizei, Arzt und Ordnungsamt dazu, den Mann in eine psychiatrische Klinik einzuweisen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung, Bedrohung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

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