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Feuerwehr löscht Großbrand bei GWA in Lünen

dzFeuerwehr-Einsatz

Die Erstmeldung „Großbrand bei der GWA“ weckte am Dienstag unweigerlich ungute Erinnerungen an ein Ereignis vor gut einem halben Jahr. Doch das Feuer in Lünen war deutlich schneller unter Kontrolle.

Unna

, 19.02.2019 / Lesedauer: 2 min

Der Brand der Recycling-Anlage in Bönen Ende Juni/Anfang Juli 2018 zog sich über mehrere Tage hin und war der größte Brand im Kreis Unna seit Jahrzehnten. Direkt neben der Autobahn wurden in Bönen vier Lagerhallen von den Flammen zerstört. Zeitweise war die nahe gelegene A2 gesperrt, Hunderte Feuerwehrleute waren tagelang im Einsatz.

Deutlich glimpflicher

Die gute Nachricht: Einen Brand solchen Ausmaßes musste die kreiseigene Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft nun nicht noch einmal erleben. Das Feuer auf der Anlage in Lünen ging deutlich glimpflicher aus.

Wie GWA-Sprecher Andreas Hellmich unserer Redaktion am Nachmittag mitteilte, sei das Feuer von GWA-Mitarbeitern gegen 10 Uhr in einer offenen Umladehalle festgestellt worden. Darin lagerten Gewerbeabfälle, zum Beispiel Renovierungsabfälle von Malerbetrieben.

Feuerwehr war schnell da

„Unsere Mitarbeiter haben sofort die Feuerwehr in formiert und gleichzeitig erste Brandschutzmaßnahmen eingeleitet“, berichtete Hellmich. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und meldete der Leitstelle um 11.15 Uhr, das Feuer unter Kontrolle zu haben.

Keine Gesundheitsgefahr, keine Verletzten

Für die Anwohner, die vorsorglich gebeten wurden Türen und Fenster zu schließen, habe keine Gesundheitsgefahr bestanden, so Hellmich weiter. Die zulässigen Grenzwerte seien nicht überschritten worden.

„Am wichtigsten ist für uns, dass es zu keinem Personenschaden gekommen ist“, so der GWA-Sprecher. Zum Sachschaden und zur Brandursache konnte er noch nichts sagen.

Zum Nachlesen: Unser Liveticker zum GWA-Brand in Lünen

Feuer bei der GWA in Lünen
  • 13:37 Uhr

    Liveticker endet, ausführlicher Bericht folgt

    Unseren Liveticker beenden wir jetzt. Später lesen Sie an dieser Stelle eine ausführliche Zusammenfassung der Geschehnisse.

  • 13:15 Uhr

    Noch keine Angaben zur Brandursache

    Der Einsatzleiter der Feuerwehr geht davon aus, dass die Löscharbeiten noch bis in den Nachmittag dauern werden. Der brennende Hausmüll müsse schichtweise gelöscht werden. Zur Brandursache machte der stellvertretende Feuerwehrchef keine Angaben. Dazu sei es noch zu früh.

  • 13:14 Uhr

    50 Einsatzkräfte, 15 Wagen

    „Mit der Polizei kommen wir hier auf etwa 50 Einsatzkräfte – verteilt auf 15 Wagen“, sagt Brandamtsrat und Einsatzleiter Stephan Dörnbrack. Und weiter: „Das Feuer haben Mitarbeiter der GWA entdeckt und noch versucht, es selbst zu löschen, das hat aber nicht geklappt.“

  • 12:17 Uhr

    Feuerwehr hat den Brand im Griff

    Die Rauchentwicklung ist deutlich zurückgegangen, die Feuerwehr hat alles im Griff. Ein erneuter Löschmarathon wie vor einem halben Jahr beim Brand der GWA-Deponie in Bönen bleibt den Einsatzkräften also zum Glück erspart.

  • 12:12 Uhr

    Anwohner können Türen und Fenster wieder öffnen

    Inzwischen gibt die Polizei Entwarnung für die Anwohner im Bereich der Kamener Straße. Sie können Fenster und Türen wieder öffnen. Entsprechende Luftmessungen werden vor Ort vorgenommen.

  • 12:07 Uhr

  • 11:55 Uhr

    Mitarbeiter versuchen, ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern

    Mit Radladern holen Mitarbeiter der GWA Müll aus dem Lager, damit sich die Flammen nicht weiter ausbreiten. Für die Feuerwehr gestaltet es sich unterdessen äußerst schwierig, an die Glutnester heranzukommen. 

  • 11:46 Uhr

  • 11:41 Uhr

    Fenster und Türen geschlossen halten

    Die Rauchschwaden ziehen in Richtung Lünen-Beckinghausen. Anwohner sollten Fenster und Türen sicherheitshalber geschlossen halten, zumal noch nicht ganz klar ist, ob von dem Rauch möglicherweise eine Gefahr ausgeht.

  • 11:35 Uhr

    Feuer gegen 10 Uhr entdeckt

    Wie unser Reporter berichtet, ist das Feuer gegen 10 Uhr von Mitarbeitern entdeckt worden. Die haben sofort Löschversuche unternommen, bereits um kurz nach 10 Uhr ist dann die Feuerwehr eingetroffen. GWA-Sprecher Andreas Hellmich geht davon aus, dass die Löscharbeiten noch bis zu vier Stunden andauern werden. 

  • 11:28 Uhr

    Im Juli brannte es bei der GWA in Bönen

    Erinnerungen werden wach an den Großbrand bei der GWA im Juli 2018: Der Löscheinsatz dauerte damals mehrere Tage, weil Glutnester in der Brandruine immer wieder Feuer fingen. Das Feuer hatte sich selbst entzündet, wie Brandermittler herausgefunden haben. Wie berichtet, soll die Anlage wieder aufgebaut werden.

  • 11:12 Uhr

    Remisen für Hausmüll in Brand geraten

    Offenbar haben Remisen, in denen Hausmüll gelagert wird, Feuer gefangen. Was den Brand ausgelöst hat, ist noch nicht bekannt. Circa 50 Wehrleute der Feuerwehr Lünen sind damit beschäftigt, dasw Feuer unter Kontrolle zu bringen.

  • 10:59 Uhr

    Große Rauchsäule über dem Brückenkamp

    Das Feuer ist auf dem Gelände der GWA-Deponie am Brückenkamp in Lünen ausgebrochen. Schon von weitem ist eine große Rauchsäule zu sehen, wie unser Reporter vor Ort berichtet.

  • 10:50 Uhr

    Offenbar ein Großbrand

    Gegen 10.30 Uhr erreichte uns die Nachricht, dass eine GWA-Anlage in Lünen in Flammen steht. Nach ersten Informationen unserer Redaktion handelt es sich um einen Großbrand, die Feuerwehr ist demnach mit einem Großaufgebot vor Ort.

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