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Finanzspritze für das Kommunale Integrationszentrum

dz33.300 Euro aus Düsseldorf

Die gut 33.000 Euro, die das Kommunale Integrationszentrum jetzt von der Landesregierung bekommen hat, tun gut. Eine nachhaltige Planung der Integrationsprojekte, braucht aber mehr als nur punktuelle Geldspritzen.

Kreis Unna

, 16.07.2018

„Integrationsarbeit ist im besten Falle keine Arbeit und passiert ganz selbstverständlich“, fasst Gökhan Kabaca vom Kommunalen Integrationszentrum (KI) Kreis Unna zusammen. Mit den Integrationsprogrammen „Rucksack“, oder „Griffbereit“ wird im Kreis Unna bereits seit Jahren daran gearbeitet, dass das zusammen Lernen und Leben von Kindern und Familien aus unterschiedlichen Kulturkreisen mit einer gesunden Selbstverständlichkeit gelingen kann. In Sachen Integrationsprogramme kommt dem Kreis Unna sogar eine Vorreiterrolle in NRW zu. Das KI hat mittlerweile Angebote für Eltern und Kinder parat: „Griffbereit“ ist eine mehrsprachig Spiel- und Lerngruppe für Kinder von ein bis drei Jahren setzt aber auch darauf, dass die Eltern teilnehmen und sich so auch besser kennenlernen. „Rucksack KiTa“ und „Rucksack Schule“ ist ein Bildungs- und Sprachlernprogramm für Familien mit Zuwanderungsgeschichte. Um diese Programme konsequent und nachhaltig weiterführen zu können und auch noch auszubauen, braucht das KI Geld. Die einmalige Finanzspritze aus Düsseldorf, die nun aus einem Finanzierungstopf in der Größe von 1,8 Millionen Euro stammt, der auf die 53 KI in Nordrhein-Westfalen aufgeteilt wurde, hilft zunächst für das laufende Jahr. „Wir können mit dem Geld die neuen Gruppen finanzieren und die erfolgreichen Programme weiter in die Fläche tragen“, freut sich Kabaca. „Wir hoffen auch, dass es weiter geht und die Signale aus Düsseldorf geben uns auch Grund zur Hoffnung“, so Kabaca weiter. Die Landesregierung habe erkannt, wie wichtig, die Arbeit der KI ist und auch verstanden, dass dafür dauerhaft fießende Gelder benötigt werden. Kleine Hindernispunkte seien auch bereits identifiziert: „Die Landesregierung denkt zum Beispiel in Haushaltsjahren und wir in Schul- oder Projektjahren, das sind Anfang und Ende nicht unbedingt deckungsgleich, das muss man berücksichtigen.“ Dazu komme, dass das Thema Integration nach wie vor ein freiwilliges Thema in den Einrichtungen ist. Kabacas Ziel ist es, dass bei allen Leitungen – ob Kita oder Schule – ankommt, wie wichtig es ist, früh mit der Integrationsarbeit zu beginnen. Kabaca: „Da kommen wir eh nicht dran vorbei.“ Besonders schön sei es zudem, dass sich in den mehrsprachigen Spielgruppen nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern besser kennenlernen können, egal ob sie Deutsche sind oder eine Zuwanderungsgeschichte haben. Wenn irgendwann das, was wir heute noch Integrationsarbeit nennen ganz unbewusst und selbstverständlich passiert, haben wir, glaube ich, alles richtig gemacht“, so Kabaca.

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