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Langzeitarbeitslose in geförderte Jobs zu vermitteln, ist besser, als ihnen nur Geld zu geben. Um diese Erkenntnis dauerhaft und nicht nur projektbezogen umsetzen zu können, appelliert die Politik nun an die Kanzlerin.

Kreis Unna

, 23.07.2018

Befürworter der öffentlich geförderten Beschäftigungsverhältnisse – wie Landrat Michael Makiolla (SPD) – wiederholen es seit Jahren geradezu mantraartig: „Arbeit zu finanzieren ist besser, als Arbeitslosigkeit zu finanzieren.“ Für Menschen, die es auf dem normalen Arbeitsmarkt nicht schaffen, brauche es eine Alternative jenseits immer neuer befristeter Programme. Ein solches Programm zur sozialen Teilhabe am Arbeitsmarkt hat der Kreis Unna zwar gerade mit Bravour umgesetzt, doch wie das bei Programmen und Projekten so ist, naht irgendwann das Ende. Für die 700 Menschen im Kreis Unna, die im Rahmen dieses Programms aus der Langzeitarbeitslosigkeit in einen Job vermittelt werden konnten, ist am 31. Dezember Schluss. Einige wenige haben den Sprung in den „echten“ Arbeitsmarkt geschafft und können in Betrieben weiterarbeiten, für die meisten Menschen mit – wie es heißt – Vermittlungshandicap, steht dann aber wieder die Arbeitslosigkeit an.

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