Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Die Politik setzt die Prioritäten falsch

dzKommentar der Redaktion

10.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Wer in Düsseldorf wohnt und sein dreijähriges Kind in eine Kita gibt, zahlt dafür nichts. In Niedersachsen auch nicht. Wer dagegen das „Pech“ hat, in Unna zu wohnen, zahlt je nach Einkommen bis zu 516 Euro. Das ist eine große Ungerechtigkeit, ohne Wenn und Aber.

Trotzdem sind Änderungen wohl noch für längere Zeit nicht zu erwarten, denn die Landesregierung aus CDU und FDP will erst einmal die strukturelle Unterfinanzierung der Kitas beenden. Das ist auch dringend nötig. Nur: Passiert ist außer Hilfspaketen bisher nichts. Die längst überfällige Kibiz-Reform, die schon die rot-grüne Vorgängerregierung bis zu ihrer Abwahl erfolgreich vor sich her geschoben hat, ist auch unter Schwarz-Gelb nicht in Sicht.

Es fällt schwer zu verstehen, dass junge Familien einerseits mit einem milliardenschweren Baukindergeld beim Erwerb von Wohneigentum unterstützt werden sollen, andererseits aber für Qualitätsausbau und Beitragsfreiheit in den Kitas kein Geld da ist. Davon hätten Kinder und Eltern nämlich viel mehr.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt