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254 Bauwerke öffnen ihre Türen

Von Bettina Hesse Kreis Unna. Vom Einfamilienhaus mit Wellnessoase bis zum futuristischen Bürogebäude: Interessenten können sich am 23. und 24. Juni zeitgenössisches Bauen in Nordrhein-Westfalen aus nächster Nähe anschauen. Am „Tag der Architektur“ öffnen nach Angaben der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen 254 Bauwerke in 110 Städten und Gemeinden ihre Türen.

von Bettina Hesse

18.06.2018
254 Bauwerke öffnen ihre Türen

254 Bauwerke aller Art öffnen beim diesjährigen „Tag der Architektur“ in Nordrhein-Westfalen ihre Türen, darunter auch das Haus der Diakonie in Schwerte. Architekten Brüning Rein

Dazu gehören auch Quartiere, Gärten und Parks, die in den letzten acht Jahren entstanden sind. Architekten, Innen- und Landschaftsarchitekten sowie Stadtplaner präsentieren ihre Projekte und stehen auch für Fragen zur Verfügung.

Das Motto der diesjährigen Veranstaltung „Architektur bleibt!“ greift das Europäische Kulturerbejahr auf, das die EU für 2018 ausgerufen hat. Engagement, Schutz, Nachhaltigkeit und Innovation sind die vier Säulen, unter denen die EU die Ziele des Kulturerbejahres bündelt. Dass gelungene Architektur einen bleibenden Wert darstellt, belegen etliche der 254 Objekte in Nordrhein-Westfalen. „Viele der gezeigten Bauwerke belegen, dass Architektur die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden maßgeblich beeinflusst, dauerhafte Werte schafft und für die Menschen eine identitätsstiftende Wirkung entfalten kann“, betont Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer NRW.

Im Kreis Unna befinden sich dieses Jahr fünf Objekte. Dazu gehört ein Einfamilienhaus in Bergkamen. Der Wunsch der Bauherren war ein offenes Raumkonzept mit verschiedenen Ebenen zu schaffen. Großer Wert wurde auf eine großzügige Wellnessoase gelegt, die mit Schwimmbad, diversen Saunen und Fitnessbereich zum Relaxen einlädt. Das Haus an der Oberen Erlentiefenstraße 13 kann am Sonntag, 24. Juni, von 14 bis 16 Uhr besichtigt werden.

In Schwerte kann ein altes Pfarrhaus bewundert werden. Es steht im Zentrum der Altstadt und beherbergt schon seit Jahrzehnten die diakonischen Einrichtungen. Die über Jahre gewachsenen Strukturen wurden den Anforderungen aber nicht mehr gerecht. In einem umfangreichen und spannenden Umbau wurden die baulichen Rahmenbedingungen für die aktuellen Aufgaben der Mitarbeiter geschaffen. Das Gebäude an der Kötterbachstraße 16 öffnet am Sonntag, 24. Juni, von 12 bis 15 Uhr seine Türen.

Gezeigt werden auch ein Haus in Holzbauweise in Werne (Herzogstraße 9) sowie ein Mehrfamilienhaus (Sugambernweg 3) und ein Bürogebäude (Werler Straße 3) in Menden.

Weitere Informationen zum „Tag der Architektur“, Fotos und Kurzbeschreibungen aller Objekte finden sich online unter www.aknw.de.
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