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Drogendealer lockt mit „Nunchaku-Akrobaktik“ die Polizei an

Auf der Cranger Kirmes

Mit einem Nunchaku hantierte ein Mann aus dem Kreis Unna am Montagabend auf der Cranger Kirmes. Nuncha-was? Dabei handelt es sich um eine Schlag- und Würgewaffe, die durch die Bruce-Lee-Filme weltweit bekannt wurde – und in Deutschland verboten ist. Und sie war nicht das einzige Verbotene, was der 34-Jährige bei sich hatte.

Kreis Unna

07.08.2018
 Drogendealer lockt mit „Nunchaku-Akrobaktik“ die Polizei an

So ein gelb-schwarzes Nunchaku benutzte einst Bruce Lee. Einen Nachahmer fand der legendäre Martial-Arts-Star nun in einem 34-Jährigen aus dem Kreis Unna. © picture alliance / dpa

Gegen 20.20 Uhr fiel einem Mitarbeiter eines Fahrgeschäftes ein Mann auf, der laut dem Polizeibericht „sehr demonstrativ mit einem Nunchaku hantierte“. Als die herbeigerufenen Polizeibeamten eintrafen, steckte der im Kreis Unna lebende Mann die Waffe in seine hintere Hosentasche.

40 Tütchen mit Marihuana

Bei der Durchsuchung des 34-Jährigen fanden die Polizisten dann nicht nur die zweiteilige verbotene Waffe, sondern auch knapp 40, mit Marihuana gefüllte Plastiktütchen. Damit hatte sich der weitere Kirmesbesuch des Mannes erledigt.

Wegen des Verdachts des Handelns mit Betäubungsmitteln brachten die Beamten den Mann ins Bochumer Polizeipräsidium. Dort dauern die Ermittlungen im Rauschgiftkommissariat zurzeit noch an – natürlich auch wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.