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Vom Abwasserlauf zum grün-blauen Korridor

Mühlbach

Damals floss noch Abwasser durch den Heerener Mühlbach, nach der Renaturierung gilt der Wasserlauf nun als „Klimakorridor“. Die Landesregierung macht ihn zu einem von 1000 Vorzeigeprojekten.

Heeren-Werve

04.07.2018
Vom Abwasserlauf zum grün-blauen Korridor

Die Landesregierung erklärt die Renaturierung des Mühlbachs zu einem Vorzeigeprojekt. Dafür traf sich Dr. Heinrich Dornbusch (v.l.), Chef der Initiative KlimaExpo.NRW, mit Dr. Uli Paetzel, Vorsitzender des für die Renaturierung zuständigen Lippeverbandes, und mit Bürgermeister Hermann Hupe (SPD).Milk © Stefan Milk

Es ist noch gar nicht so lange her, dass hektoliterweise Abwasser durch den mit Betonschalen versehenen Heerener Mühlbach schwappte. Erst im Frühjahr 2011 begann die ökologische Auswertung des Baches, der in den darauffolgenden Jahren renaturiert wurde. Natürlicher Boden ersetzte die Betonschalen, neue Wege wurden angelegt, das Ufer neu bepflanzt. Heute, sieben Jahre nach den Planungen, gilt der Mühlbach als ökologisches Vorzeigeprojekt in NRW. Vom Ergebnis der Renaturierung konnte sich am Mittwoch Dr. Heinrich Dornbusch bei einem Ortstermin überzeugen. Der Chef einer landeseigenen Gesellschaft („KlimaExpo.NRW“) will den Mühlbach als eines von 1000 vorbildlichen Umweltprojekten des Landes bekannt machen. Der Mühlbach ist Nummer 227 auf der derzeit bis 314 reichenden Top 1000 der Landesregierung.

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