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Verbotenerweise die Gleise überquert – und dann ab ins Gefängnis

Bahnhof Kamen

Die verbotene Abkürzung über die Gleise am Bahnhof Kamen führte einen Straßenmusiker (20) zu einem anderen Ziel als gedacht. Der Weg brachte ihn direkt ins Gefängnis.

Kamen

03.01.2019
Verbotenerweise die Gleise überquert – und dann ab ins Gefängnis

Die Bundespolizei warnt davor, Gleise zu überqueren. © Stefan Milk

Der 20 Jahre alte Mönchengladbacher forderte sein Glück am Mittwochabend am Bahnhof in Kamen heraus. Dort begab er sich nach Angaben der Bundespolizei gegen 20 Uhr auf die Gleise, um den Bahnsteig zu wechseln. Zuvor hatte der Mann nach einer musikalischen Einlage mit seiner Ziehharmonika Reisende um Geld gebeten. Dies habe er auch auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig tun wollen.

Ein Bundespolizist, der auf dem Zielbahnsteig stand, weil er auf dem Weg zum Dienst war, sprach den 20-Jährigen auf sein Fehlverhalten an und informierte ihn über die Lebensgefahr, in die er sich durch sein Verhalten begeben hatte. „Bei einer Überprüfung des Rumänen stellte sich dann auch noch heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl des Amtsgerichts in Düsseldorf vorlag. Dieses hatte ihn zu einem Jugendarrest von zwei Tagen verurteilt“, so die Bundespolizei.

Die Bundespolizei nahm den Mann fest und lieferte ihn später in die Jugendarrestanstalt in Remscheid ein. Zusätzlich wurde ein Bußgeldverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts im Gleisbereich gegen ihn eingeleitet.

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