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Schlafhandys, tausendfach in der Schublade

Ab sofort klimafreundliche Sammlung

Umweltberaterin Jutta Eickelpasch und Klimaschutzmanager Tim Scharschuch stellen dort zum Thema „Elektroschrott-Recycling“ aus und machen auf ihre aktuelle Handysammlung aufmerksam.

Kamen

11.02.2019 / Lesedauer: 2 min
Schlafhandys, tausendfach in der Schublade

„Elektroschrott ist Gold wert!“ Bei dieser Bildungsveranstaltung entstand im Jugendkulturcafé der Roboter „Rob“ aus alten Geräten. Zusätzlich informierte Jutta Eickelpasch über Entsorgungswege und Herstellungsaufwand von Elektrogeräten.Verbraucherzentrale Kamen © Umweltberatung

Das Schaufenster des Pavillons auf dem Willy-Brandt-Platz ist wieder neu bestückt zum Thema „Elektroschrott-Recycling“ : Einen Monat lang sammeln Umweltberaterin Jutta Eickelpasch und Klimaschutzmanager Tim Scharschuch in der Verbraucherzentrale an der Kirchstraße und im Rathaus ausrangierte Handys, sogenannte „Schlafhandys“, die noch zu Hunderttausenden in deutschen Schubladen liegen. „Statistisch belegt ist, dass längst nicht alle Elektrogeräte wieder ordnungsgemäß abgegeben werden und somit auch recycelt werden können“, so Jutta Eickelpasch, Umweltexpertin bei der Verbraucherzentrale. Dabei beinhalten sie wertvolle Metalle, sogar „Seltene Erden“, die nur unter großem Aufwand, Umweltzerstörung und schlechtesten Bedingungen für die Arbeiter wieder zu beschaffen bzw. abzubauen sind.

Ordnungsgemäß gehören alle Altgeräte zum Wertstoffhof, Kleinstgeräte werden auch vom Handel zurückgenommen. Wer jetzt noch mal nach seinen „Schlafhandys“ gucken will, kann sie ab sofort bei der Umweltberaterin an der Kirchstraße abgeben oder bei Klimaschutzmanager Tim Scharschuch im Rathaus, dritte Etage. Die hier gesammelten Stücke werden in einem Monat an den Naturschatzbund weitergegeben, der sie wiederum zum sie Recycling weitergibt – und zusätzlich ein Naturschutzprojekt zur Rettung des Eisvogels unterstützt.

„Elektroschrott ist Gold wert!“ hieß jüngst zudem eine Bildungsveranstaltung im Jugendkulturcafé, bei der der Roboter „Rob“ aus alten Geräten entstand. Zusätzlich informierte Jutta Eickelpasch über Entsorgungswege und Herstellungsaufwand von Elektrogeräten.

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