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Kontrollen auf Wertstoffhöfen zeigen Wirkung

Abfallbilanz

Jeder Kamener produziert durchschnittlich 437 Kilo Müll im Jahr. Das geht aus der neuen Abfallbilanz der Stadt Kamen hervor. Erfasst sind dabei lediglich die Mengen, die als Rest-, Biomüll und Altpapier registriert werden. Nicht eingerechnet ist dabei – bis auf Restmüll-Anteile – der Inhalt der gelben Tonnen, der von der Firma Remondis gesondert verwertet wird.

Kamen

, 27.06.2018 / Lesedauer: 2 min
Kontrollen auf Wertstoffhöfen zeigen Wirkung

Müllabfuhr an der Bahnhofstraße in Kamen. © Stefan Milk

Jeder Kamener produziert durchschnittlich 437 Kilo Müll im Jahr. Das geht aus der neuen Abfallbilanz der Stadt Kamen hervor. Erfasst sind dabei lediglich die Mengen, die als Rest-, Biomüll und Altpapier registriert werden. Nicht eingerechnet ist dabei – bis auf Restmüll-Anteile – der Inhalt der gelben Tonnen, der von der Firma Remondis gesondert verwertet wird.

Die neuen Zahlen stammen aus einem Papier, das nächste Woche dem Stadtrat vorgelegt wird. Die Müll-Durchschnittsmenge von insgesamt 437 Kilo pro Einwohner verteilt sich auf 154 Kilo Restmüll, 91 Kilo Sperrmüll, 66 Kilo Altpapier und 127 Kilo Bioabfall. Insgesamt produzierte der Durchschnittskamener so viel Müll wie seit sechs Jahren nicht. Zur Einordnung: Im Jahr 2012 fielen nur 393 Kilogramm an. Der Anstieg auf 437 Kilo lässt sich damit erklären, dass die Sperrmüll-Menge gewachsen ist.

Die Stadt Kamen rechnete insgesamt den Jahresinhalt von 12.509 Restmülltonnen und 7559 Biotonnen ab – das entspricht einem Jahresvolumen von 45.721 Kubikmetern Restmüll und 19.400 Kubikmetern Biomüll. Das bedeutete einen finanziellen Aufwand von 5,2 Millionen Euro, wovon 4,7 Millionen auf den Gebührenzahler umgelegt wurden.

Die Bilanz weckt Hoffnungen, dass die Abfallgebühr nächstes Jahr sinkt. Denn die Gebührenbilanz ist 2017 besser ausgefallen als erwartet. Die Höhe der Gebühreneinnahmen übertraf die Erwartungen. So wurde insbesondere in den Wertstoffhöfen höhere Erlöse erzielt, was auf verstärkte Kontrollen zurückzuführen ist.

Die Stadt Kamen ist für das Einsammeln und Befördern des Abfalls zu den vom Kreis Unna vorgegebenen Sammelpunkten zuständig. Noch läuft ein Vertrag mit der Entsorgungsfirma Welge. 2019 soll dann die Firma „GWA kommunal“ übernehmen, an der die Stadt beteiligt ist. Der Wechsel soll zu Entlastungseffekten für den Gebührenzahler führen.

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