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Komiker Helge Schneider verkauft zwei Pianos in Kamen

„Katzenklo“-Interpret

Jazzmusiker und Komiker Helge Schneider („Katzenklo“) trennt sich von zwei seiner Tournee- und Studioflügel – und beflügelt damit seine Fans zu lustigen Kommentaren im Internet. Verkauft werden die Arbeitsinstrumente in Kamen.

Kamen

, 20.07.2018
Komiker Helge Schneider verkauft zwei Pianos in Kamen

Helge Schneider an einem Konzertflügel.dpa © picture-alliance / dpa/dpaweb

Angekündigt hat der Improvisationskünstler den Verkauf der gebrauchten Arbeitsgeräte auf seiner Facebookseite – und dabei das verantwortliche Kamener Klaviergeschäft Maiwald erwähnt. Damit provoziert er launige Antworten. „Wie viele Flugstunden haben die – und sind es ein Paar oder zwei linke?“, will Heiko Cordsen über die Flügel wissen. „Kann man den Flügel umbauen, dass er ,Es gibt Reis Baby‘ allein spielt?“, fragt René Prochazka. Ein anderer Fans scherzt über Geldnot: „Verkauft Helge jetzt auch sein Katzeklo?“

Pianohaus-Chef André Maiwald ist selbst großer Fan von Helge Schneider und meint: „Wenn man die Klappe hoch macht und das Ohr in die Saiten hält, meint man die Melodie von ,Katzeklo, Katzeklo‘ zu hören!“

Geschäftsführer Maiwald will von Helge Schneider auch folgende Begründung für den Verkauf bekommen haben: „Ich verkaufe mein Instrument, weil ich mal so richtig konditern will, mit allem Drum und Dran, Kuchen, Cognac und so, ich möchte eine Konditorei eröffnen, wie Heino.“

Tatsächlich soll der Verkauf einen praktischen Grund haben. Der Großmeister des Klamauks und seine Bandkollegen wollen dem Rücken nicht mehr zumuten, die schweren Flügel von Tourneeort zu Tourneeort zu schleppen.

Die Aussicht, dass Schneider noch ein letztes Mal auf den alten Flügeln in die Tasten haut und damit ein Konzert in Kamen gibt, sind eher schlecht. Die nächsten Auftritte sind in St. Moritz (5. August), Monschau (19. August), Bamberg (9. Dezember), Dresden (10. Dezember) und Berlin (11. Dezember).

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