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Eisenzeitliche Siedlung an der A1 bei Unna und Kamen entdeckt

Wo bald das interkommunale Gewerbegebiet Unna/Kamen entsteht, gingen vor 2500 Jahren Ackerbauern und Töpfer ihrer Arbeit nach. Archäologen haben im Bereich der Stadtgrenze an der A1 eine eisenzeitliche Siedlung mit Wohn- und Werkstatthäusern entdeckt.
23.07.2018
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Mehrere Monate lang haben Archäologen unter der Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) seit November 2017 gegraben, Funde dokumentiert und geborgen. Nach Abschluss der Grabung liegen nun erste Ergebnisse über die entdeckte eisenzeitliche Siedlung in Unna - kurz hinter der Kamener Stadtgrenze - vor.© Fischer
Die großflächigen Baggerschnitte an der A1 wurden nicht nur bei gutem sommerlichen Wetter angelegt, wie die Pfützen auf dem glitschigen lehmigen Boden zeigen. Im Hintergrund die A1.© Archbau
Archäologischer Fund auf dem Acker rund 200 Meter südlich der Kamener Stadtgrenze in Unna. Von oben sind die fünf ineinander verschachtelten grauen Gruben gut zu erkennen.© Archbau
In dieser Abfallgrube sind besonders große Keramikscherben eines Gefäßes aus der Eisenzeit erhalten.© Archbau
Archäologe G. Peter Montes beim Graben eines Profils durch eine Siedlungsgrube. Archäologen haben Spuren einer eisenzeitlichen Siedlung auf dem Areal des künftigen Gewerbegebiets Unna/Kamen gefunden.© Archbau
Die Erweiterungspläne für das Gewebegebiet waren Anlass für archäologische Untersuchungen, hier Grabungsleiter Peter Motsch von der Firma Archbau mit einer Verfärbung im Boden.© Carsten Fischer
Grabungsleiter Peter Mosch malt auf dem Boden auf, wie eine Pfostengrube aussieht. In 27 Grabungsschnitten entdeckten die Fachleute seit November letzten Jahres Pfostenlöcher und Gruben aus der Eisenzeit. © Carsten Fischer
Grabungsstelle im Unnaer Norden - in Sichtweite des Möbelhauses Ikea in Kamen. Lehm war ein wichtiger Rohstoff, sowohl zur Herstellung von Gefäßen aus Keramik als auch zum Verputzen der Häuser in der Eisenzeit© Carsten Fischer