Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Dietmar Lerch ist die neue rechte Hand der Kamener Bürgermeisterin

dzAus Fröndenberg nach Kamen

Die Kamener Bürgermeisterin Elke Kappen baut ein Dreivierteljahr nach Amtsantritt einen neuen engsten Mitarbeiterkreis auf. Das Bürgermeisterbüro erhält einen neuen Chef, der aus Fröndenberg kommt.

Kamen

, 16.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Dietmar Lerch hat zum 1. April seinen Dienst im Rathaus angetreten. Der 53 Jahre alte Verwaltungsbeamte soll Nachfolger von Hanno Peppmeier als Leiter des Bürgermeisterbüros werden – einer wichtigen Schnittstelle zwischen der Bürgermeisterin, den Bürgern und dem Stadtrat. Zu den ersten Aufgaben des Neuzugangs gehört die Vorbereitung der Europawahl am 26. Mai. Lerch war zuvor seit 35 Jahren im Fröndenberger Rathaus beschäftigt.

Nach dem Neuzugang von Pressesprecher Peter Büttner ist Lerch schon der zweite Neue im engsten Mitarbeiterkreis von Bürgermeisterin Kappen innerhalb weniger Wochen. Die Pressestelle mit Büttner wird Lerch unterstellt. Dem Bürgermeisterbüro untergeordnet werden außerdem das Stadtmarketing und Veranstaltungnsmanagement mit Katja Herbold und Christina Barthel sowie die städtische Beschwerdestelle („Bürgerratbüro“) künftig mit Rüdiger Büscher. In der Funktion eines Gruppenleiters hat Lerch auch die Zuständigkeit für das Ratsbüro bekommen, das die Ratsarbeit und Wahlen organisiert. Kappen zeigt durch die Neuorganisation, dass sie den Bereich personell stärken will.

Mit Stadtmarketing vertraut

Der Arbeitsplatz von Dietmar Lerch liegt Tür an Tür mit dem Büro von Hanno Peppmeier, der im Sommer in den Ruhestand gehen wird und bisher auch die Funktion des Pressesprechers hat. Bis vor wenigen Wochen gehörte Lerchs Büro noch dem Ersten Beigeordneten Dr. Uwe Liedtke. Der Vize-Verwaltungschef ist in das bislang leer stehende Büro des ehemaligen Bürgermeisters Hermann Hupe umgezogen.

Lerch hat Verwaltung von der Pike auf gelernt. 1984 begann er seine Ausbildung im allgemeinen gehobenen und technischen Verwaltungsdienst bei der Stadt Fröndenberg. Im Laufe seiner über 30-jährigen Verwaltungstätigkeit sammelte er Erfahrungen in den Bereichen Verwaltungsorganisation, Rats- und Ausschussangelegenheiten, Wahlen, Beschaffung, Schulverwaltung, Kultur, Volkshochschule, Stadtmarketing und Tourismus. Zuletzt kümmerte er sich nach eigenen Angaben unter anderem um Bauverwaltung, Denkmalschutz und Abfallbeseitigung. Derzeit liegt sein Augenmerk darauf, seine neuen Aufgaben und die Kollegen kennen zu lernen. Deshalb äußert er sich auch noch nicht dazu äußern, welche Akzente er in seinem neuen Job setzen möchte.

Dietmar Lerch ist die neue rechte Hand der Kamener Bürgermeisterin

Dietmar Lerch (r.) war bis Ende März noch bei der Stadt Fröndenberg beschäftigt (hier bei einem Termin auf einer Baustelle an der Gesamtschule Fröndenberg u.a. mit Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe, l.). © Udo Hennes

BVB-Fan und SPD-Mitglied

Der gebürtige Fröndenberger wohnt seit vier Jahren in Unna, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der BVB-Fan ist sportbegeistert und wandert gerne. Früher spielte er Fußball beim SV Frömern, wo er auch Vorstandsmitglied war. Mit der Bürgermeisterin dürfte er auch politisch auf einer Wellenlänge sein, denn beide gehören der SPD an. Die 55-jährige Kappen hatte ihre siebenjährige Amtszeit am 1. August angetreten, nachdem sie die Bürgermeisterwahl gewonnen hatte. Lerch soll sich auf eigene Initiative im Rathaus beworben haben. Durch dienstliche Begegnungen auf Kreisebene ist der bisherige Fröndenberger Verwaltungsmann im Kamener Rathaus bekannt.

Lesen Sie jetzt

Hellweger Anzeiger Peter Büttner

Neues Sprachrohr für die Kamener Bürgermeisterin

Die Kamener Bürgermeisterin Elke Kappen (SPD) hat ein neues Sprachrohr. Der PR-Journalist Peter Büttner erschien an seinem ersten Arbeitstag an der Seite der Politikerin bei einem Termin im Rathaus. Von Carsten Fischer

Lesen Sie jetzt