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Blasrohrschießen: Mit tiefen Luftzügen den neuen Trend im Visier

Bei den Sportschützen Heeren-Werve

Nicht nur Luftgewehr und Kleinkaliber im Anschlag: Beim letzten Training vor der Sommerpause haben die Sportschützen Heeren-Werve beim Blasrohrschießen noch einmal kräftig in die Backen geblasen. Blasrohrschießen heißt der neue Trend.

Kamen

02.08.2018
Blasrohrschießen: Mit tiefen Luftzügen den neuen Trend im Visier

Die Sportschützen Heeren-Werve haben das Blasrohrschießen ins Programm aufgenommen.

Nicht nur Luftgewehr und Kleinkaliber im Anschlag: Beim letzten Training vor der Sommerpause haben die Sportschützen Heeren-Werve beim Blasrohrschießen noch einmal kräftig in die Backen geblasen. Um die neue Trendsportart zu trainieren, haben sich die Sportschützen schon einmal mit mehreren Blasrohren und Pfeilen ausgestattet.

„Das Blasrohrschießen ist für Jung und Alt geeignet und macht allen viel Spaß“, berichtet Günter Kunert, Geschäftsführer der Sportschützen Heeren-Werve. Aber ganz so einfach wie es aussieht, ist es dann doch nicht, führt er aus. Zwei Mal tief Luft holen und dann den Pfeil mit einem kräftigen Stoß Richtung Ziel schießen, heißt die sportliche Herausforderung. Geschossen wird in verschiedenen Entfernungen: Männlich und weiblich auf zehn Meter Entfernung, Senioren und Handicap Schützen auf sieben Meter und Jugendliche auf fünf Meter. „Jeder Wettkampf hat seine speziellen Regeln“, illustriert Kunert. Vor dem ersten Wettkampfschuss darf jeder Schütze bis zu zwölf Probeschüsse abgeben. Der Schütze schießt je einen Pfeil auf sechs Spiegel pro Runde, die aus insgesamt sechs Schuss besteht. Ein Satz besteht aus fünf Runden. Das bedeutet, dass am Ende eines Satzes 30 Schuss abgegeben wurden. Ein Wettkampf besteht aus zwei Sätzen, also 60 Schuss. „Mit den Regeln werden wir uns nach der Sommerpause intensiver befassen“, so der Geschäftsführer. Denn bei ausreichender Teilnehmerzahl wollen die Schützen auch mal an Wettkämpfen teilnehmen.

Das Blasrohrschießen wird hierzulande vom Blasrohr-Sportverband Deutschland, der sich im Jahr 2013 gründete, gesteuert. Landesverbände wie der Bayerische Sportschützenbund haben sogar Landesreferenten für die Sportart benannt. Das Blasrohrschießen, so wirbt der Bund, sei ein attraktiver Sport und mache viel Spaß: Oma, Opa, Vater, Mutter, Kind, Menschen mit und ohne Handicap – alle könnten sich im fairen Blasrohr-Match vergnügen.

„Wer eine Kerze ausblasen oder einen Kern spucken kann, erfüllt schon die Grundvoraussetzungen“, heißt es. Neben jeder Menge Spaß hat das Blasrohrschießen, so der Verband weiter, noch weitere positive Aspekte zu bieten. Es steigert zum einen die Konzentrationsfähigkeit und vergrößert zum anderen das Lungenvolumen.