Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schützen machen geschlossen Weg für Feuerwehr frei

Festumzug in Holzwickede

Die hohen Sicherheitsauflagen hatten die Holzwickeder Bürgerschützen im Vorfeld moniert. Am Sonntag hat sich aber gezeigt, dass das Konzept dahinter funktioniert, als zwei Wagen der Feuerwehr den Zug passieren mussten, um zu einem Einsatz zu gelangen.

Holzwickede

01.07.2018 / Lesedauer: 3 min
Schützen machen geschlossen Weg für Feuerwehr frei

Als die Feuerwehr auf dem Weg zum Einsatz den Umzug passieren musste, machten die Schützen zügig Platz. © UDO HENNES

„Wir haben das jeweils von der Spitze aus nach hinten angezeigt, dass alle auf eine Straßenseite wechseln. Die Wagen konnten ohne großartig bremsen zu müssen auf der anderen Seite durchfahren“, sagte Jürgen Fritz, der an der Zugspitze zunächst auf der Hauptstraße und später nochmals auf der Nordstraße der Feuerwehr weichen musste.

Fritz vertrat in Abwesenheit von Karl-Heinz Pakusch die Bürgerschützen an der Spitze des Festumzuges. Der BSV-Vorsitzende Pakusch musste krankheitsbedingt kurzfristig passen. Schon im Vorfeld des Umzuges gingen die Vorbereitungen des BSV auf: „Die Polizei war mit vier Mann vor Ort, hat kontrolliert und die Strecke auch sofort freigegeben“, sagte Fritz.

Brasilianische Trommelklänge vom Musikcorps Hamm gaben um 15.02 Uhr das Signal zum Aufbruch für den Großen Festumzug des BSV Holzwickede. Vom Marktplatz aus setzte sich der Zug in Bewegung durch die Gemeinde.

Hinter dem Warnfahrzeug führte Fritz die befreundeten Schützenvereine aus Kamen, Bergkamen, Unna oder Aplerbeck und die weiteren Musikgruppen an. Im letzten Drittel des Zuges präsentierte sich der scheidende König Andreas Weidlich mit Königin Tanja ein letztes Mal dem Volk auf dem Königswagen, gefolgt von den einzelnen Holzwickeder Kompanien. „Es war ein wunderschönes Jahr für mich und meine Frau. Unser Adjutantenpaar war super und an die Schützenfeste bei den anderen Vereinen und die Königsbälle werden wir uns immer gerne erinnern“, sagte Weidlich. Schützenkönig wollte er schon immer mal sein, den Titel „verteidigen“, das will er nicht: „Jetzt ist erstmal Pause“, sagte Weidlich.

Der Sonnenschein und die leichte Brise lockten zahlreiche Zuschauer an die Straßen. Mit der Resonanz auf den Zug war Jürgen Fritz sehr zufrieden. „Die Beteiligung der Zuschauer war gut. Es war ein sehr schöner Umzug“, sagte Fritz.

An dem hatten auch die vielen Kinder am Straßenrand ihren Spaß. Als an der Allee noch die letzten Bonbons flogen und die Kinder dort noch immer fleißig sammelten, freuten sich auf Höhe der Sparkasse an der Hauptstraße schon die nächsten Kinder über die Süßigkeiten, die von den Schützen an der Zugspitze gen Straßenrand geworfen wurden. So ging es weiter, bis sich die Schützen nach ihrer Schleife über die Rausinger und die Nordstraße am Markt für die abschließende Parade einfanden. Anschließend ging es gemeinsam ins Festzelt, wo sich die Schützen ihre verdiente Abkühlung an der Theke abholten.

Lesen Sie jetzt