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Parkplätze für Gemeindemitarbeiter im Eco Port gab es per Losverfahren

Stellplätze im Norden sind begrenzt

Parken auf dem Marktplatz – das hat sich für viele Verwaltungsmitarbeiter vorerst erledigt. Stellflächen im Eco Port sind begrenzt und wurden auf kreative Weise vergeben.

12.02.2019 / Lesedauer: 2 min
Parkplätze für Gemeindemitarbeiter im Eco Port gab es per Losverfahren

Der Kunde ist Bürger: Vier Kundenparkplätze hält die Gemeindeverwaltung im Eco Port vor. © Udo Hennes

35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten spätestens zum zweiten Umzugstermin am 31. Januar ihre neuen Büros am Rhenus-Platz 3 bezogen. Dass der Parkraum vor Ort begrenzt sein würde, war vorab kein Geheimnis. Die Gemeindeverwaltung konnte zumindest die Stellplätze von Rhenus als Vormieter übernehmen.

Das waren insgesamt 21. Davon sind zwei für Dienstfahrzeuge reserviert und vier weitere für Besucher – wer beispielsweise zum Standesamt muss, darf hier parken. Die erste Stunde auch kostenfrei, danach werden Gebühren fällig. „Wobei wir an einer Lösung arbeiten, die keine Kosten verursacht, wenn jemand ein paar Minuten über einer Stunde liegt“, sagt Bürgermeisterin Ulrike Drossel.

Auch Mitarbeiter zahlen fürs Parken

Die 15 verbliebenen Parkplätze für Mitarbeiter wurden schließlich per Losverfahren vergeben. „Wobei auch nicht jeder ein Interesse daran hatte“, sagt die Bürgermeisterin. Kostenfrei parken ist nämlich nicht drin: Gut 19 Euro koste ein monatliches Parkticket laut Drossel.

Bislang seien ihr noch keine Beschwerden über eine langwierige Parkplatzsuche zu Ohren gekommen, so die Bürgermeisterin – weder aus der Belegschaft noch von Besuchern. Sollte das doch noch passieren, dann könnte man bei der Gemeinde aber nicht reagieren: Die weiteren Parkflächen sind an die Firmen vor Ort vermietet. „Da hat jedes Unternehmen sein Kontingent und da wird auch nichts frei“, sagt Drossel.

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Mitunter weichen auch die Gemeindemitarbeiter auf freie Flächen entlang der umliegenden Straßen aus. Wenn der Parkplatz dann in die Wilhelmstraße fällt, ist der Spaziergang zwei Mal am Tag gleich mit drin. „Der eine oder die andere hat schon über einen Roller für die letzten Meter nachgedacht“, sagt Ulrike Drossel und lacht. Fahrgemeinschaften würden sich übrigens aufgrund wechselhafter Arbeitszeiten nicht anbieten. Auf den ÖPNV und den Testbus-Shuttle zwischen Bahnhof und Eco Port seien die Mitarbeiter indes nicht angewiesen.

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