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Kita im Park wird über den Platz von Louviers angebunden

dzWeg für Lieferverkehr und Personal

Die Kindertagesstätte soll unweit vom vorherigen Bauplatz neben dem Platz von Louviers entstehen. Verkehrlich angebunden wird sie über die Hamburger Alle. Für Eltern ist die Zufahrt aber nicht gedacht.

Holzwickede

, 07.08.2018 / Lesedauer: 3 min

In der Vorwoche hatte die UKBS als Bauträger vermessen lassen, jetzt ist klar: Sollen so viele Bäume wie möglich auf dem Bauplatz im Emscherpark geschont werden, kann die Kita nur am Südende des Parks gebaut werden. Einen Steinwurf vom vorherigen Bauplatz auf dem Platz von Louviers.

„Nach Vermessung dieses Grundstückes ist für das Gebäude nur die südliche Seite geeignet, weil nur hier das Gebäude und die erforderlichen Freiflächen gut in das Baufeld passen. Die Beteiligten sind bemüht, vorhandene Bäume in der Planung zu berücksichtigen, um so viele wie möglich zu erhalten. Die Planungen sind bereits weit fortgeschritten“, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde.

Verkehrsanbindung

Die Krux am Standort im Emscherpark ist die Gebäudeanbindung an den Verkehr. SPD und FDP befürworteten einen Zugang über den Parkplatz an der Kirchstraße oder den Weg zwischen Parkplatz und Edeka-Supermarkt. CDU, Grüne und der Bürgerblock votierten in einem Treffen aller Ratsfraktionen am Montag für die Hamburger Allee. Dabei soll der bereits vorhandene Weg im südlichen Bereich eingebunden werden. „Wir hätten uns mit der FDP einen Weg am Edeka vorbei gewünscht, tragen die jetzige Lösung aber mit, damit sich der Bau nicht weiter verzögert. Die Container auf dem Parkplatz an der Kirchstraße werden verschwinden und es wird genug Parkplätze für Eltern geben“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Klimziak.

Kita im Park wird über den Platz von Louviers angebunden

In dieser Lücke am Südende des Parks soll das Gebäude für die Kita entstehen. © Greis

Weil sich durch die Zufahrt der Zweck der Fläche ändert, muss der Bebauungsplan geändert werden, da kein unmittelbar nutzbares Baurecht vorliegt. Die geplante Straße stellt „eine Bedarfszufahrt dar, keine Hol- und Bringzone, auf die planerisch aufgrund der ausreichenden Zahl vorhandener Parkplätze im Umfeld verzichtet wird. Dementsprechend ist nur mit wenigen Fahrzeugbewegungen zu rechnen, etwa, wenn Essen angeliefert wird, Handwerker an das Gebäude, Eltern körperlich beeinträchtigter Kinder oder körperlich beeinträchtigte Mitarbeiter der Kita anfahren müssen“, heißt es in der Mitteilung der Gemeinde. Sonstiger Verkehr soll per Sperre verhindert werden.

Die Lösung sei nach Abwägung die mit dem geringsten Aufwand und den geringsten Risiken. Eine Erschließung aus Richtung Kirchstraße, ob über den Parkplatz oder am Edeka-Gebäude, würde für Kraftfahrtzeuge das Kreuzen zahlreicher Fußgängerwege bedeuten. Die Straßenverkehrsbehörde habe hier ihre Bedenken geäußert. Das Überfahren des Festplatzes wiederum hätte laut Verwaltung bauliche Maßnahmen erfordert und den Platz in seiner Funktion beeinträchtigt. Weitere Varianten seien nicht gegeben. „Nach allen Abwägungen ist das die beste Lösung. Mehr als drei, vier Autos werden den Weg nicht nutzen. Ich mache mir keine Sorgen, dass das nicht funktioniert. Die Nähe zum Ursprungsstandort sehen wir auch, aber es war der politische Wille, dort zu bauen“, sagt der Erste Beigeordnete Bernd Kasischke.

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Der weitere Zeitplan: 9. August: Bekanntmachung der Offenlegung im Amtsblatt; 17. August: Beginn der Offenlegung einschl. der Bürgerbeteiligung und Träger öffentlicher Belange; 17.September: Sitzung des Umweltausschusses mit der Sitzungsvorlage zur notwendigen Fällung von Bäumen; 19.September: Beteiligungsende; 26.September: Veröffentlichung der Sitzungsvorlage; 9. Oktober: Sitzung des Planungs- und Bauausschusses; 11. Oktober: Ratssitzung mit Satzungsbeschluss zur Bebauungsplanänderung
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