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In Holzwickede werden zwei Stellen frei

Personelle Veränderungen in der evangelischen Kirchengemeinde

Die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde müssen sich zum Jahreswechsel auf neue Gesichter einstellen. Pfarrer Christian Bald verlässt Opherdicke und in der Gemeindemitte muss auch ein Abschied gefeiert werden.

von Gabriele Hoffmann

Holzwickede

, 10.07.2018 / Lesedauer: 3 min
In Holzwickede werden zwei Stellen frei

Die Weihnachtskerze werden Christian Bald und Michael Niggebaum in diesem Jahr nicht mehr gemeinsam halten. Für jeden beginnt schon vorher ein neuer Lebensabschnitt. © Yvonne Schütze-Fürst

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Holzwickede und Opherdicke feilt in diesen Tagen an einem Ausschreibungstext. Es geht um die Stelle in Opherdicke, die nach der Wahl von Christian Bald zum Superintendenten des Kirchenkreises Bielefeld (wir berichteten), zum 1. November vakant ist. Für den Übergang stellt der Kirchenkreis Unna eine Vertretung, aber die Holzwickeder Gemeinde möchte die Stelle möglichst zum neuen Jahr besetzen. Die offizielle Freigabe zur Wiederbesetzung durch die Landeskirche dürfte nur eine Formsache sein. Sobald sie vorliegt, wird die Stellenausschreibung veröffentlicht. Und das sollte rasch geschehen, sagte Pfarrer Michael Niggebaum am Montag. Vorsorglich – für den Fall des für Christian Bald positiven Wahlausgangs – hatte das Presbyterium schon einen Antrag auf eine volle Stelle auch weiterhin für Opherdicke gestellt. „Eine große Vakanz können wir uns nicht leisten“, sagt Michael Niggebaum auch mit Blick auf seinen eigenen Ruhestand. Denn der langjährige Holzwickeder Pfarrer gibt Anfang Dezember seinen Austand. Eine neue Kraft wird also auch für die Kirche am Markt gesucht.

Hier wird sich allerdings am Stellenplan etwas ändern. Künftig stehen nicht mehr zwei volle Stellen zur Verfügung. Die 6800 evangelischen Gemeindemitglieder in Holzwickede und Opherdicke sind für drei volle Stellen zu wenig, für zwei Stellen zu viel. Deshalb greift jetzt der Kompromiss mit zweieinhalb Stellen. Für die Niggebaum-Nachfolge steht also nur noch eine halbe Stelle zur Verfügung. Allerdings gilt diese Lösung nur für ein Jahr, und die Stelle wird nicht ausgeschrieben. Die Landeskirche habe in bestimmten Fällen ein Vorschlagsrecht, erläutert Niggebaum. Scheinbar gibt es bereits gewisse Ideen, aber Einzelheiten wollte Niggebaum noch nicht sagen. Es liegt jetzt beim Presbyterium, die personellen Entscheidungen vorzubereiten.

Niggebaum gibt der Gemeinde aber jetzt schon das Versprechen: „Es soll alles so weiter gehen wie bisher.“

Und wie Christian Bald betont auch Niggebaum den Teamgeist, der in der evangelischen Kirchengemeinde herrscht. Diesen weiterzuleben ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für die „Neuen“.

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