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Holzwickede darf sich Emscherquellgemeinde nennen

Antrag bewilligt

Holzwickede hat den Namenszusatz Emscherquellgemeinde genehmigt bekommen. Damit ist der Weg für neue Ortsschilder frei, denn hier soll der Zusatz prominent auf Holzwickede als Quellort der Emscher hinweisen. Die Grünen haben noch eine weitere Idee, den Namenszusatz in Szene zu setzen.

Holzwickede

, 06.07.2018
Holzwickede darf sich Emscherquellgemeinde nennen

Bald weisen die Ortsschilder auf Holzwickede als Quellort der Emscher hin und die Fragezeichen hinter dem Projekt werden hinfällig. © UDO HENNES

Nachdem der Rat der Gemeinde Anfang Mai den Namenszusatz abgesegnet hatte, musste der Antrag noch vom NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung geprüft und genehmigt werden. Das ist in den vergangenen Tagen geschehen. Holzwickede ist derzeit eine von 40 Kommunen in Nordrhein-Westfalen, die einen Namenszusatz tragen. Grünen-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Klemp ist froh, dass sich die Idee seiner Partei durchgesetzt hat. Er denkt bereits einen Schritt weiter und möchte neben getauschten Ortsschildern auch am Bahnhof ein Emscherquellgemeinde-Schild. „Damit auch Bahnreisende beim Aussteigen wissen, dass hier die Emscher entspringt“, sagt Klemp. Die Verwaltung werde das prüfen und auf die Deutsche Bahn zugehen, kündigte der Erste Beigeordnete Bernd Kasischke am Donnerstag im Haupt-, Finanz- und Personalausschuss an.

Die Ortsschilder sollen nun sukzessive, je nach aktuellem Zustand, getauscht werden. Ein neues Ortsschild kostet 300 Euro, in den Haushalten 2019 und 2020 sollen insgesamt 7200 Euro hierfür berücksichtigt werden.

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