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Gesetzeslücke schafft Raum für Kuckucksvater

Legale Form von Asylmissbrauch

Per Familienzusammenführung ist ein in Holzwickede wohnhafter und seit mehr als fünf Jahren geduldeter Asylbewerber Vater geworden, auch wenn es mindestens unwahrscheinlich ist, dass er der biologische Vater des Kindes ist. Das hat seiner vermeintlichen Frau einen dauerhaften Aufenthalt beschert. Eine noch legale Form von Asylmissbrauch, die in einer kleinen Gemeinde wie Holzwickede auffällt und gegen die Ämter und Kommunen doch nichts unternehmen können.

Holzwickede

, 26.06.2018
Gesetzeslücke schafft Raum für Kuckucksvater

© picture alliance/dpa

Auf Nachfrage bestätigt Andreas von Lehm, Leiter Soziale Dienste bei der Gemeinde, den folgenden Fall im Wesentlichen: Ein geduldeter Asylbewerber, der in Holzwickede wohnt und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht genießt, hat die Vaterschaft eines Kindes angenommen, obwohl es aus zeitlichen und räumlichen Gründen nicht möglich sein kann, dass er der leibliche Vater des Kindes ist, da die Frau zum Zeitpunkt der Empfängnis noch nicht in Deutschland war, der vermeintliche Kindsvater damals aber schon hier lebte.

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