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Gemeinde stellt Projektübersicht zusammen

dzVon Isek bis Digitalisierung

Die Lokalpolitik verabschiedet sich mit Beginn der Ferien in die Sommerpause. Am Donnerstag gab die Verwaltung nach der letzten Ratssitzung im ersten Halbjahr des Jahres den Ratsfrauen und -herren noch eine Übersicht an die Hand, die aktuelle und kommende Vorhaben skizziert.

Holzwickede

, 13.07.2018 / Lesedauer: 3 min

Die Übersicht wurde am Donnerstag im Rat der Gemeinde präsentiert und umfasst insgesamt 50 Projekte, die in Holzwickede aktuell in Arbeit sind oder vorbereitet werden. Zwei Großprojekte unterteilt die Gemeinde dabei in mehrere Projekte. Dazu gehören Maßnahmen im Rahmen des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK). Neben einem Punkt zur Barrierefreiheit im öffentlichen Straßenraum befassen sich die vier weiteren genannten ISEK-Vorhaben aber allesamt mit dem geplanten Rathausumbau, den Abrissarbeiten für die Verwaltungsgebäude an der Poststraße 2 und 4 sowie der Wasserversorgung und dem dadurch nötigen Umzugskonzept für die Verwaltung. Weitere ISEK-Projekte finden sich bis auf den Wohnpark Emscherquelle nicht in der Übersicht.

Keine Fahrradstationen

Die angedachten Fahrradstationen im Eco Port werden ebenso wenig erwähnt wie der Emscherquellhof. Der ist unter neuem Pächter, der Wewole-Stiftung, noch immer regelmäßig zu, statt geöffnet. Dabei hieß es bei der Vorstellung des Pächters Anfang März, man wolle den Hof wieder mit Leben füllen. Auf Nachfrage verwies die Emschergenossenschaft als Eigentümer des Hofes darauf, dass sich das Genehmigungsverfahren für den Cafébetrieb verzögere. Ebenso nicht aufgeführt im Projektplan der Gemeinde ist die geplante Radstation im Rahmen der Aufwertung des Bahnhofs. Dabei hieß es vonseiten der Gemeindeverwaltung bereits Anfang April, dass die entsprechenden Aufträge vergeben seien.

Einen zweiten Projektblock nimmt das Kommunale Schulinvestitionsprogramm (KoSchip) ein, dass Standorterweiterungen für die vier Grundschulen vorsieht. An der Paul-Gerhardt-Schule wird aktuell gebaut, danach ist die Dudenrothschule an der Reihe. Für einen Anbau muss hier das DRK seinen bisherigen Standort wechseln. Die Nordschule hat unterdessen durch den Umbau der ehemaligen Hausmeisterwohnung bereits zusätzlichen Platz bekommen. Für die Aloysiusschule soll ab 2019 der Bedarf ermittelt werden. Die Erweiterungsmaßnahmen sind nötig, um den Offenen Ganztagsbetrieb zu gewährleisten.

Schulen digitalisieren

Bei der Vorstellung der Übersicht verwies Bürgermeisterin Ulrike Drossel auch auf die Digitalisierung der Schulen: „Hier dürfen wir den Anschluss nicht verpassen.“ Ein Medienentwicklungsplan wird demnach aktuell erarbeitet. Überhaupt spielen Digitalisierung und Prozessoptimierung in vielen weiteren Punkten eine wichtige Rolle. Sei es durch die Erstellung eines digitalen Straßenkatasters, für den im Frühjahr per Spezialfahrzeug Daten gesammelt wurden, bis hin zu einem interaktiven Haushalt, den die Verwaltung bis zum Jahr 2020 anstrebt. Ohne die entsprechenden Netzgeschwindigkeiten bleibt es aber bei schönen Plänen. Der Breitbandausbau ist daher ein eigener Punkt in der Projektübersicht. Wirtschaftsförderer Stefan Thiel deutete hier zuletzt im Verkehrsausschuss an, dass man auf einen Ausbau der Leitungen im ersten Quartal 2019 setze.

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