Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Für ein kinderfreundliches Holzwickede

dzAntrag der SPD

Holzwickede soll „Kinderfreundliche Kommune“ werden. Das beantragt die SPD-Fraktion mitten in der Sommerpause. Profitieren sollen nicht nur Kinder.

Holzwickede

, 23.07.2018 / Lesedauer: 2 min

Die Gemeinde Holzwickede ist eine „Gemeinde ohne Rassismus“, eine Fair-Trade-Gemeinde und eine Kommune, die neuerdings den Namenszusatz Emscherquellgemeinde trägt. Nun soll Holzwickede auch „Kinderfreundliche Kommune“ werden – zum Wohle der Kinder und als weiteres Aushängeschild. Das beantragen die Holzwickeder Sozialdemokraten in der Sommerpause.

Die politische Arbeit beginnt erst wieder im September. Dann sollen sich der zuständige Ausschuss und auch der Rat mit dem Thema befassen. Ist das Vorhaben abgestimmt, soll Kontakt zum Projektpartner Kinderfreundliche Kommune aufgenommen werden. Dabei handelt es sich um eine Initiative von Unicef und dem deutschen Kinderhilfswerk. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

In dem Antrag erinnert der Fraktionsvorsitzende der SPD, Michael Klimziak, daran, dass die Generalversammlung der Vereinten Nationen bereits am 20. November 1989 das Übereinkommen über die Rechte des Kindes beschlossen habe. Seitdem sichere die Kinderrechtskonvention die Rechte von Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt. „Doch leider wissen wir, dass nicht überall Kinder von ihren Rechten Gebrauch machen können. Ob als Kindersoldaten an den Fronten des IS in Syrien, oder als Minenarbeiter in den Kobaltminen im Kongo. Bei uns in Deutschland ist die Situation glücklicherweise eine andere. Kinder und Jugendliche haben einen guten Zugang zur Bildung und können frei entscheiden, welchen Weg sie gehen möchten. Die Bundesregierung wird in dieser Legislaturperiode endlich die Rechte von Kindern und Jugendlichen ins Grundgesetz aufnehmen. Das ist ein wichtiger und richtiger Schritt“, erklärt Klimziak.

Die Gemeinde Holzwickede könne nach Auffassung der Sozialdemokraten ebenfalls einen Beitrag dazu leisten, Kinder und Jugendliche über ihre Rechte zu informieren und zu einer „Kinderfreundlichen Kommune“ werden. Die SPD denkt an Befragungen, Aktionen und Veranstaltungen. Verwaltung, Vereine und Verbände sollen zusammenarbeiten.

„Eine Zertifizierung als „Kinderfreundliche Kommune“ kann ein weiteres Aushängeschild für Holzwickede werden“, so Klimziak.

Lesen Sie jetzt