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Polizei ermittelt Ursache für Feuer in Kleingartenanlage

dzBrand nach Ostermontag

Beide Löschzüge der Holzwickeder Feuerwehr und rund 40 Einsatzkräfte mussten in der Nacht zu Dienstag mehrere brennende Gartenlauben löschen. Für die Polizei kommen zwei Brandursachen in Frage.

von Michael Neumann, Christian Greis

Holzwickede

, 23.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Kurz nach Ende der Osterfeiertage wurde gegen 1.15 Uhr ein Brand in einer Kleingartenanlage in der Bahnhofstraße/Ecke Montanhydraulikstraße gemeldet. Bei Ankunft fanden zunächst die Einsatzkräfte von Zug 1 mehrere Gebäude einer Kleingartenparzelle im Vollbrand vor. „Rauch und einen größeren Feuerschein haben wir schon auf dem Weg zum Gerätehaus bemerkt“, sagt Feuerwehr-Sprecher Marco Schäfer.

Schnell war klar, dass auch Zug 2 aus Hengsen zur Verstärkung anrücken musste. Rund 40 Feuerwehrleute sowie der Rettungsdienst aus Unna waren im Einsatz. „Der Rettungsdienst ist immer vor Ort, wenn wir mir Atemschutzgerät arbeiten“, sagt Schäfer.

Personen kamen nicht zu Schaden

Zudem hätte es natürlich auch sein können, dass sich in den Lauben Personen befinden. Das war jedoch nicht der Fall. Von zwei Seiten ging die Feuerwehr gegen das Flammenmeer vor. Nach knapp einer Stunde war das Feuer weitestgehend gelöscht und es begann die konkrete Suche nach womöglich noch vorhandenen Glutnestern. „Wir haben das Feuer auseinandergezogen und routiniert abgearbeitet“, sagt Schäfer.

Dabei wurden auch zwei Gasflaschen gefunden, die anschließend fachgerecht entsorgt wurden. Zwei nahestehende Bäume wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Gegen 4 Uhr seien die Kräfte der Holzwickeder Wehr laut Schäfer zurück in den Wachen an der Bahnhof- und der Unnaer Straße und wieder einsatzfertig gewesen.

Polizei kann Brandstiftung noch nicht ausschließen

Nach dem Brand ist der Vorfall nun ein Fall für die Polizei, die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat. Am Dienstagmorgen ging man bei der Kreispolizeibehörde auf Anfrage davon aus, dass ein technischer Defekt für das Feuer wahrscheinlich ist. „Nach jetzigem Stand können wir Brandstiftung aber noch nicht gänzlich ausschließen“, sagt Sprecher Thomas Röwekamp. Eine erste Schätzung der Polizei verortet den Sachschaden bei rund 4000 Euro.

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