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Eine neue Ära in Sachen Sport beginnt

dzZusammenarbeit zwischen Ortsverband und Gemeinde

Der Ortsverband für Sport und die Gemeindeverwaltung wollen wieder enger zusammenarbeiten. Die Überarbeitung der Hallenbelegungspläne ist der erste Schritt. Jetzt sind aber erst mal die Vereine am Zug.

Holzwickede

, 19.07.2018 / Lesedauer: 3 min

Es geht um den Sport, um Hallenzeiten, um finanzielle Mittel und um Trainingsangebote – in Holzwickede soll in Sachen Sport eine neue Ära beginnen. Das jedenfalls haben die Vorsitzende des Ortverbandes für Sport, Susanne Werbinsky, und der Fachbereichsleiter Matthias Aufermann verabredet. Was bislang irgendwie funktionierte – die Rede ist von den Hallenbelegungen – soll nun koordiniert ablaufen. Eine gute Zusammenarbeit erklärten beide Beteiligten im Gespräch mit der Redaktion, soll die Basis bilden. Denn Werbinsky hatte das Gespräch auch genutzt, um ihrem Ärger darüber Luft zu machen, dass die Verwaltung zweimal weder auf ihre E-Mails noch auf Telefonanrufe reagiert habe. Ähnliche Kritik war ihr auch von Bürgerseite angetragen worden.

Vereine bekommen Post

Direkt nach dem Gespräch setzte sich der Fachbereichsleiter bereits an den Schreibtisch, verfasste ein Anschreiben, das nun nach Absprache mit dem Ortsverband an alle Holzwickeder Vereine geschickt wird. Es geht konkret um die Hallenzeiten, die abgefragt und überarbeitet werden sollen. Vereine sollen angeben, wann sie wo trainieren. Aufermann macht sich schon jetzt auf mögliche Kritik gefasst, kann er sich doch vorstellen, dass nicht alle Vereine mit eventuell notwendig werdenden Verschiebungen bei der Hallenbelegung in Jubel ausbrechen werden. Bis zum 1. September haben die Vereine nun Zeit, zu antworten. Dann werden sich die Verwaltung und der Ortsverband für Sport erneut zusammensetzen und die Pläne erarbeiten. Eingearbeitet werden auch Zeiten, in denen die Offenen Ganztagsschulen die Sporthallen nutzen. Und auch an die Dudenrothschule soll gedacht werden. Die braucht wie berichtet für die Zusammenarbeit mit dem Volleyballverband zusätzliche Hallenzeiten. Die Grundschule möchte Juniorpartnerschule des Westdeutschen Volleyball-Verbandes werden. Die Kinder können dann an einer AG teilnehmen.

Hallenutzung während der Ferien

Ändern soll sich aber künftig auch etwas bei der Sporthallennutzung während der Ferien. Bislang müssen Sportangebote pausieren, weil Hallen nicht zur Verfügung stehen. Der Grund sind Reinigungs- und Reparaturarbeiten. Lediglich Ferienspaßangebote finden statt. Das ärgert die Vereine, wie Susanne Werbinsky erklärte. Als Leiterin des HSC-Gesundheitssport weiß sie, dass sogar Vereinsmitglieder schimpfen, wenn sie an zehn Wochen im Jahr wegen Ferien nicht trainieren können, aber den Mitgliederbeitrag zahlen. „Manche gehen dann in andere Städte oder nutzen das Angebot von Fitnessstudios“, so Werbinsky. Wenn Reha-Sport-Angebote pausieren sei das besonders schlecht, fügt sie an. „Ich sehe ja ein, dass Hallen zum Beispiel für die Grundreinigung geschlossen werden müssen. Das muss aber alles viel besser innerhalb der Verwaltung koordiniert werden.“

Matthias Aufermann erklärte, dass er derzeit einen Plan erstelle, aus dem ersichtlich werden soll, wann in den Ferien welche Halle zur Verfügung steht. Berücksichtigen muss er Urlaubszeiten von Reinigungskräften und Hausmeistern sowie angesetzte Instandsetzungsarbeiten. So besteht nun die Hoffnung, dass Vereine noch in diesen Sommerferien Hallen werden nutzen können. Im kommenden Jahr sollen der Bedarf in den Ferienzeiten von der Gemeindeverwaltung abgefragt und mit dem Ortsverband koordiniert werden. Dann soll laut Werbinsky alles noch besser werden.

Geld für Sportabzeichen-Angebot

Susanne Werbinsky nutzte das Gespräch mit der Verwaltung auch, um finanzielle Mittel für den Sportabzeichenbereich zu erbitten. Seit Juni bietet die neue Sportabzeichenobfrau Brigitte Baster an jedem Mittwoch von 17 bis 19 Uhr im Montanhydraulikstadion das Training für das Sportabzeichen an. Und dafür mussten laut Werbisnky eine neue Wurfkugel und auch neue Stoppuhren angeschafft werden. Das Geld habe sie ausgelegt. Die Bitte des Ortsverbandes möchte Aufermann in die kommenden Haushaltsplanberatungen einbringen. Dann muss die Politik entscheiden, ob ein Etat eingerichtet wird.

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