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Warum Aldi vor dem Neubau noch seine Filiale am Fröndenberger Bruayplatz aufhübscht

dzEinzelhandel

Aldi wird am Bruayplatz neu bauen. Dennoch hat der Discounter eine Woche lang seine dortige Filiale von Grund auf nach seinem modernen Konzept renoviert. Der Einzelhandelsriese erklärt, warum er das tut.

Fröndenberg

, 10.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Eine Woche lang schloss der Aldi-Markt am Bruayplatz seine Pforten, um die Filiale nach seinem Instore-Konzept, das das Unternehmen flächendeckend umsetzt, umzubauen. Am Samstag, 11. Mai, ist Neueröffnung. Dabei sind Abriss und Neubau des Marktes längst beschlossene Sache.

? Wie weit sind die Planungen für den Neubau?

Aldi wird in Kürze Eigentümerin der Immobilien am Bruayplatz sein. „Die Kaufverträge sind geschlossen“, sagt Matthias Nysten, Leiter Immobilien/Expansion bei der Aldi-Regionalgesellschaft in Werl. Die Grundbucheintragung steht in den nächsten Wochen an. Man müsse jetzt noch weitere Grundstücke von der Stadt Fröndenberg und vom Landesbetrieb Straßen NRW erwerben. Vorgespräche hierüber habe man bereits geführt.

? Warum wurde der Markt dennoch grundlegend renoviert?

Aldi rechnet damit, dass der Neubau seines Marktes frühestens in zwei Jahren stehen wird, es werde eher etwas länger dauern. Daher lohne es sich, auch in Fröndenberg noch wie in sämtlichen Filialen nach dem Aldi-Nord-Instore-Konzept umzubauen. Die Einbauten könnten später übernommen werden. Fröndenberg ist die letzte Filiale im Bereich der Regionalgesellschaft, die dem neuen Konzept angepasst wurde. Die Region reicht von Drensteinfurt im Norden, Rüthen im Osten, Unna im Westen bis Iserlohn im Süden.

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Fröndenbergs Aldi nach der Neukonzeption

Nach einwöchiger Schließung eröffnet die Fröndenberger Aldi-Filiale am 11. Mai im neuen Look. Hier vorab ein optischer Eindruck.
10.05.2019
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Aldi hat die Immobilie am Bruayplatz bereits erworben. Ein Neubau steht bevor.© Marcel Drawe
Regionalverkaufsleiterin Karina Franke (l.) und Filialleiterin Katharina Schmidt einen Tag vor der Neueröffnung der Fröndenberger Filiale.© Marcel Drawe
Der Tiefkühlbereich ist völlig neu gestaltet worden.© Marcel Drawe
Filialleiterin Katharina Schmidt an der Kasse, die -künftig mit sogenannter Kassensignaltechnik ausgestattet - anzeigt, welche Kassen geöffnet sind.© Marcel Drawe
Mit den Backwaren beginnt der Gang durch den Markt.© Marcel Drawe
Tiefkühlwandschränke ersetzen zum großen Teil die bekannten Kühltruhen.© Marcel Drawe
Moderne LED-Beleuchtung soll ein angenehmeres Licht vermitteln.© Marcel Drawe
Noch dienen die Einkaufswagen als Werkzeug-Transporter.© Marcel Drawe
Noch ist das Obst abgedeckt.© Marcel Drawe
Das Sortiment hat Aldi mit der Modernisierung erweitert.© Marcel Drawe
Die Getränke findet man in einem Gang mit den aktuellen Angeboten.© Marcel Drawe
Die Sortierung der Artikel stimmt natürlich noch nicht.© Marcel Drawe
Die unterschiedlichen Warengruppen sind neuerdings mit Hinweistafeln ausgeschildert.© Marcel Drawe
Die Neueröffnung ist für Samstag, 11. Mai, um 8 Uhr angekündigt.© Marcel Drawe

? Was erwartet die Aldi-Kunden in der umgebauten Filiale?

Der Gang durch den Markt ist zumindest teilweise einem Tagesablauf nachempfunden, wie Regionalverkaufsleiterin Carina Franke erläutert. Es beginnt also mit frischer Backware, Müsli und Kaffee, geht über das süße Frühstück mit Marmeladen und Honig über „die Belohnung“, so Franke, also die Süßigkeiten, weiter zu Gemüse und Obst und zu den Konserven für den Mittagstisch. Aldi hat nun auch die aus anderen Märkten bekannten Kühl- und Tiefkühlschränke eingeführt, es gibt nur noch wenige Kühltruhen. Kassensignaltechnik wird deutlich machen, welche Kasse öffnet. Der Satz: „Sie können sich schon mal dort hinten anstellen“ entfällt.

? Woher bezieht Aldi seine Waren?

Das Grundsortiment bezieht Aldi täglich aus seinem eigenen Zentrallager in Werl. Tiefkühlprodukte und abgepacktes Brot werden von den Herstellern direkt angeliefert. Auch Zeitungen und Zeitschriften werden von Presse-Grossisten täglich oder wochenweise in die Märkte geliefert.

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