Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Verdächtiger Qualm in Fröndenberger Gleis

Zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert

Zahlreiche Behörden und Einsatzkräfte mussten am Donnerstagmittag ans und ins Gleis: Eine Bahnschwelle qualmte verdächtig. Sicherheitshalber musste die Strecke gesperrt werden. Die große Wirkung hatte eine kleine Ursache.

Fröndenberg

28.06.2018
Verdächtiger Qualm in Fröndenberger Gleis

Eine Schwelle in Höhe der Ruhrstraße auf der Bahnstrecke Fröndenberg – Kassel qualmte. Die Löschgruppe Mitte musste mit der Kübelspritze löschen.land © Land

Kleine Ursache – große Wirkung: Am späten Donnerstagvormittag rief eine qualmende Schwelle auf der Bahnstrecke Hagen-Kassel-Wilhelmshöhe zahlreiche Einsatzkräfte und Behörden auf den Plan.

Der Feuerwehr war gegen 11.10 Uhr ein „Kleinfeuer im Gleisbereich“ an der Ruhrstraße gemeldet worden. Noch vor den Brandschützern trafen ebenfalls informierte Mitarbeiter des Fröndenberger Ordnungsamtes aus dem schräg gegenüber liegenden Rathaus am Bahnübergang ein. Von dort aus war auch die Deutsche Bahn informiert worden.

Der zufällig am Fröndenberger Bahnhof diensthabende Mitarbeiter veranlasste sicherheitshalber die Sperrung der Strecke. Zuvor hatte ein Zug in Richtung Schwerte die qualmende Schwelle auch noch überfahren. Feuerwehrleute der Löschgruppe Mitte und die Polizei begleitete der Bahnmitarbeiter anschließend an die Bahnschwelle. Mit einer Kübelspritze rückte die Wehr dem Glutnest zu Leibe. Offenes Feuer war allerdings zu keiner Zeit ausgebrochen.

Bundespolizei vor Ort

Die Ursache für die Rauchentwicklung konnte nicht zweifelsfrei ergründet werden. Dennoch wurden später noch Beamte der Bundespolizei am Einsatzort erwartet. Es könne nicht vollkommen ausgeschlossen werden, dass wegen zumindest fahrlässiger Brandstiftung ermittelt werden muss, war vor Ort zu erfahren.

Die Sperrung der Strecke konnte unmittelbar nach dem Ende des Feuerwehreinsatzes wieder aufgehoben werden. Weil der Gegenzug in Richtung Warburg bis dahin den Fröndenberger Bahnhof nicht erreicht hatte, gab es keine Verspätungen im Bahnverkehr.

Lesen Sie jetzt