Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Obergeschoss des Fröndenberger Rathauses bleibt Rollstuhlfahrern weiter verwehrt

dzProjekt Fahrstuhl verschoben

Die oberen Etagen des Fröndenberger Rathauses haben Rollstuhlfahrer noch nicht gesehen: Es fehlt ein Aufzug. Der Bau eines Außenfahrstuhls in diesem Jahr ist aber vorerst auf Eis gelegt.

Fröndenberg

, 02.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Es ist einer der großen Einzelposten im laufenden Haushalt der Stadt: 300.000 Euro sind für die „Herstellung der Barrierefreiheit im Rathaus“, wie die Maßnahme betitelt wird, vorgesehen. In diesem Jahr wird daraus allerdings nichts mehr.

Mit Blick auf die Vielzahl von Baumaßnahmen in diesem Jahr, werde man dieses zusätzliche Projekt 2018 nicht mehr realisieren können, sagte Beigeordneter Heinz-Günter Freck am Donnerstag auf Anfrage unserer Zeitung.

Der Fahrstuhl soll zwischen beiden Rathausgebäuden installiert werden

Geplant ist, zwischen die beiden Rathausgebäude einen außen liegenden Fahrstuhl zu installieren, der das Erreichen der oberen Stockwerke auch für gehbehinderte Personen oder Rollstuhlfahrer ermöglicht. Dafür müsste eine Garage weichen.

„Wir wären damit faktisch barrierefrei“, erläutert Freck. Das Erdgeschoss des Rathauses selbst ist über eine Rampe bereits erreichbar, auch eine behindertengerechte Toilette gibt es dort. Der Anbau verfügt über eine kleine Hebebühne, die den Weg ins Erdgeschoss ermöglicht.

Fachabteilungen im Rathaus melden zurzeit Mittel für 2019 an

„Wir hatten uns den Bau des Fahrstuhles ursprünglich fest vorgenommen“, räumt Freck ein. Dabei geht es in erster Linie darum, Publikumsverkehr barrierefrei zu machen. Mitarbeiter des Rathauses sind aktuell durch fehlende Aufzüge nicht eingeschränkt.

Zurzeit befinde man sich in der Aufstellungsphase für den Haushalt 2019. Die Abteilungen im Rathaus melden dann ihre benötigten Geldmittel für das nächste Jahr an. Vermutlich wird also das Projekt „Barrierefreies Rathaus“ in den kommenden Etat der Stadt verschoben.

Die Stadt stellt in diesem Jahr nach einer Pause wieder 6000 Euro als Zuschuss für Maßnahmen zur Denkmalpflege zur Verfügung. Vier Anträge sind hierzu bisher bei der Verwaltung gestellt worden. Über die Vergabe der Mittel entscheidet nach der Sommerpause der Kulturausschuss.
Lesen Sie jetzt