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Neue Kunstwerke à la Miró für die Ruhrbrücke entstehen

dzKulturrucksack

Fröndenbergs Miró ist weiblich: Gisela Scheugenpflug ist einmal mehr für die Kunst im Einsatz. Unter der Anleitung der 86-Jährigen malen sechs Kinder gerade neue Kunstwerke für die Ruhrbrücke.

Fröndenberg

, 24.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Im Rahmen des Kulturrucksacks treffen sich die Kinder in dieser Woche mit der betagten Künstlerin, um neue Kunstwerke zu schaffen, die am Ende an der Ruhrbrücke in der Innenstadt aufgehängt werden sollen. Dort sind bereits zehn Bilder infantiler Kunst und sechs Miró-Bilder zu sehen. Die Reihe möchte Scheugenpflug noch vervollständigen. 2013 hat sie an der Overbergschule angefangen, Fröndenberger Örtlichkeiten mit Kunst im Miro-Stil zu versehen. Seither lässt sie in regelmäßigen Mal-Aktionen in den Ferien die Kinder große Bilder mit den Motiven in den Grundfarben bepinseln.

Neue Kunstwerke à la Miró für die Ruhrbrücke entstehen

An der Ruhrbrücke haben bereits einige Bilder aus dem Kulturrucksack-Projekt ihren Platz gefunden. © Udo Hennes

Beim Malen alles mal rauslassen

So auch gerade im Treffpunkt Windmühle, wo die Kinder im Rahmen des Kulturrucksacks schon zwei große Bilder in Angriff genommen haben. „Es fehlen nur noch die schwarzen Linien“, sagt Scheugenpflug am Mittwoch und ist sicher, dass die Bilder am gleichen Tag noch fertig werden. „Eher gehe ich heute nicht nach Hause“, betont sie schmunzelnd und greift zum Pinsel. Unterdessen freut sich Lissi Müller schon auf den nächsten Maltag. „Dann dürfen wir auf Leinwand eigene Figuren malen“, sagt sie. Die Elfjährige nimmt zum ersten Mal teil. „Man kann beim Malen alles mal rauslassen“, sagt sie. Daher könnte es gut sein, dass Lissi im Sommer wieder mit Scheugenpflug zum Pinsel greift. Denn dann sollen die letzten beiden Miro Bilder für die Bilderbrücke gemalt werden.

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