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Mit Glücksorten am Chiemsee beglückt der Ex-Fröndenberger Harald Hesse die Welt

dzBucherscheinung

Welche Alm würde selbst Heidi verzaubern? Und warum rollt man am Chiemsee einen grünen Teppich aus? Der ehemalige Fröndenberger Harald Hesse verrät das in seinem Buch „Glücksorte am Chiemsee“.

Fröndenberg

, 23.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Der Hohenheider, der auch nach 30 Jahren in der Wahlheimat München noch enge Kontakte zum Fröndenberger Ortsteil pflegt, hat den Chiemsee als Ort entdeckt, der alles bietet, um glücklich zu sein. „Am ,Bayerischen Meer‘, in den Bergen und Tälern, auf und im Wasser - der Chiemsee ist ein Paradies für Freizeitunternehmungen aller Art, eingebettet in eine ebenso malerische wie überwältigende Landschaft“, sagt Harald Hesse.

Eingetaucht in die Besonderheiten des Chiemsees

Für das Buch hat der 58-jährige Ex-Hohenheider sich auf den Weg gemacht, um die Glücksorte am Chiemsee ausfindig zu machen. „Ich bin dort buchstäblich eingetaucht, habe mir das Land erlaufen und mit den Leuten gesprochen“, sagt Harald Heese. Und so lernte er viele interessante Ecken kennen und sympathische Menschen. „Und die betreiben ,ihre Sache‘ mit einer Leidenschaft, die ansteckend wirkt“, meint der Autor. Die Summe der Erfahrungen und Eindrücke, die er gewonnen hat, sind in die 80 „Glücksorte am Chiemsee“ eingeflossen, die Hesse gemeinsam mit seiner Ehefrau Andrea veröffentlicht hat. Die Gattin war als hauptberufliche Lehrerin dabei mehr für die Vorrecherche und fürs Lektorat verantwortlich, während Hesse den Chiemsee erkundete.

Mit Glücksorten am Chiemsee beglückt der Ex-Fröndenberger Harald Hesse die Welt

Das Buch „Glücksorte am Chiemsee“ ist im März im Droste-Verlag erschienen. © Manfred Hansen

Herausgekommen ist ein bunter Strauß von Geschichten mit tollen Hauptdarstellern wie das Aschauer BlumenCafé mit seinem Zaubergarten, das spektakuläre Naturkino in Höhenberg oder die Kleine Chiemgauer Backwerkstatt. „Das ist ein Bestellwerkstatt, die weniger Kuchen als vielmehr Zucker-Kunstwerke kreiert“, so Hesse. Mit dem Backen und der Konditorei kennt er sich schließlich aus. Denn er selbst stammt aus einer Bäcker- und Konditorenfamilie. Opa, Vater und heute auch noch Schwager Wolfgang Mersmann stammen aus dem Gewerk. „Aber so etwas wie in der Backwerkstatt habe ich noch nicht gesehen“, sagt der Autor. Er fühlt sich übrigens auch als Münchener noch sehr verbunden zu seiner alten Heimat. Besonders zu den Hohenheidern pflegt er noch engen Kontakt, wohnen die besten Freunde und die Familie doch noch auf der Hohenheide. „Allein schon deshalb bin ich regelmäßig daheim“, sagt er. Da seine Frau Andrea aus Wiedenbrück stammt und eine Schwester in Münster hat, lassen sich Besuche gut miteinander verbinden.

Andrea und Harald Hesse

Glücksorte am Chiemsee

Von der Mozart-Eiche bis hin zur putzmunteren Hutmacherin

Ansonsten hat Harald Hesse in letzter Zeit aber fast jede freie Minute am Chiemsee und im Chiemgau verbracht. Beeindruckt haben ihn dort neben der Backwerkstatt auch die Mozart-Eiche in Seeon, die Puppenstube in Rimsting, der Priener Postkartenweg und - ebenfalls in Prien - eine putzmuntere Hutmacherin, in deren Werkstatt vor 150 Jahren der „Priener Hut“ erfunden wurde. Im Trachtenverein wird er noch heute getragen und deshalb auch von der Priener Hutmacherin noch heute produziert. Diese Orte und Personen tauchen alle als Protagonisten in dem neuen Buch auf. „80 dieser Glücksorte stellen wir vor“, sagt Hesse. Wobei er den Glücksort nicht als Ort im eigentlichen Wortsinne versteht, sondern als ein Gefühl, das in der Begegnung mit Land und Leuten entsteht.

Buchreihe über Glücksorte im Droste-Verlag

Auf die Idee für das Buch kam das Paar, das bereits vor einigen Jahren einen gemeinsamen Ratgeber zum Thema „Computer- und Videospiele - was Eltern wissen sollten“ veröffentlicht hat, durch eine Freundin. Sie schrieb für die „Glücksorte“-Reihe einen Beitrag über die Eifel für den Droste Verlag. Und erzählte, dass der Verlag noch weitere Beiträge für die Buchreihe suchte.

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