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Kolpingsfamilie Fröndenberg fordert: „Kein Blut für unsere Handys“

Sammelaktion für Afrika

„Kein Blut für unsere Handys!“ – Die Kolpingsfamilie Fröndenberg unterstützt eine Sammelaktion, bei der das Recycling alter Mobiltelefone Gutes bewirkt für ausgebeutete Staaten in Afrika.

Fröndenberg

18.09.2018 / Lesedauer: 2 min
Kolpingsfamilie Fröndenberg fordert: „Kein Blut für unsere Handys“

Die Kolpingsfamilie Fröndenberg schließt sich der bundesweiten Sammelaktion von ausgedienten Handys an. © dpa

„Mein altes Handy für Familien in Not“, unter dieser Überschrift findet eine gemeinsame Aktion des deutschen Kolpingwerkes - und somit der örtlichen Kolpingsfamilien – und „Missio“ statt, teilt Hans Brauckmann von der Kolpingsfamile Fröndenberg mit.

Hierbei geht es darum, mit ausgedienten Handys , von denen es in Deutschland etwa 124 Millionen in Schubladen gibt, Gutes zu tun. Der Partner dieser Aktion „Mobile Box“ recycelt die enthaltenen Rohstoffe und bereitet noch nutzbare Geräte zur Wiederverwertung auf. Für jedes Handy erhält Missio einen Anteil des Erlöses für Hilfsprojekte in der Demokratischen Republik Kongo. Das Kolpingwerk unterstützt mit seinem Anteil die Bewusstseinsbildung für die Bekämpfung von Fluchtursachen „Handy recyceln – Gutes tun!“

Unterschriftenaktion: Mobilfunkunternehmen werden aufgefordert, kein illegales Coltan aus der Konfliktregion Kongo zu verwenden

Damit ist die Aktion aber nicht abgeschlossen. Unter der Überschrift „Kein Blut für unsere Handys!“ werden Unterschriften gesammelt, mit denen Mobilfunkunternehmen aufgefordert werden, kein illegales Coltan aus der Konfliktregion Kongo zu verwenden. Im Osten der DR Kongo kämpfen bewaffnete Milizen um Bodenschätze. Durch den illegalen Verkauf von Erzen wie Coltan, das in Handys dafür sorgt, dass sie nicht überhitzen, finanzieren sie ihren Krieg. Kolping und Missio fordern saubere Handys.

Kolpingsfamilie Fröndenberg informiert auf dem Pfarrfest St. Marien

Die Kolpingsfamilie Fröndenberg unterstützt diese Aktion – sie informiert in den nächsten Wochen, gibt dabei die Möglichkeit zur Spende von Handys, sammelt Unterschriften und macht das Ganze durch eine begleitende Verlosung unter den Spendern interessant. Auf dem Pfarrfest von St. Marien am Sonntag, 23. September, findet die Aktion unter anderem statt, wo durch eine Infowand, Spendentüten und Spendenbox auf die Aktion hingewiesen wird und um Unterstützung gebeten wird. So lautet der Wunsch der Kolpingsfamilie: Spenden Sie Ihre ausgedienten Handys!

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