Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kein üblicher Ausflug für Fröndenberger Gesamtschüler

Starlight Express besucht

In Fröndenberg waren sie selbst Musicaldarsteller – in Bochum wurden sie zu staunenden Zuschauern: Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule besuchten Starlight Express und waren begeistert.

Fröndenberg

10.07.2018
Kein üblicher Ausflug für Fröndenberger Gesamtschüler

Die Mitwirkenden am Musical Kewla, Kwela an der Gesamtschule besuchten Starlight Express in Bochum. © privat

Endlich war es an diesem Nachmittag so weit. Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5 und die Patenschülerinnen und -schüler der Gesamtschule Fröndenberg sammeln sich nach und nach am Busparkplatz der GSF. Kein Ausflug der üblichen Art, sondern die Belohnung für harte Arbeit erwartet sie. Im April hatte die komplette Jahrgangsstufe 5 mit mehreren Aufführungen des Musicals „Kwela, Kwela“ in der Aula die Schule gerockt. Mit vielen Sonderauftritten hatten die Schülerinnen und Schüler zum Besuch ihres Stufenprojekts geworben und Sponsoren für die Gesamtfinanzierung gesucht, denn zur Belohnung ihrer harten Arbeit sollte der Besuch eines richtig großen Musicals stehen, Starlight Express in Bochum.

Hochmotivierte Jahrgangsstufe fiebert Fahrt nach Bochum entgegen

Volksbank, Sparkasse, Frauennetzwerk, die Apotheke Lochmann, private Sponsoren und vor allem der Förderverein der GSF zeigten sich großzügig und ließen sich anstecken von der begeisterten und hochmotivierten Jahrgangsstufe. Nun standen 150 Fünftklässler, 20 Neuner, sieben Schülerinnen und Schüler aus dem Technikteam am „Busbahnhof“ und warteten auf die Einfahrt von drei großen Reisebussen.

Endlich um 17.30 Uhr in Bochum angekommen wurde die Aufregung immer größer. „Herr Störmer, wann können wir reingehen?“, „Herr Störmer, wann fängt das Musical an?“, Fragen wie diese häuften sich, je später es wurde. 18.15 Uhr, jeder hatte seinen Sitzplatz und konnte sich in Ruhe umsehen und da wurde das erste Mal gestaunt. Wie groß das alles war, so viele Menschen und der Rollschuhparcours, der aussah wie Eisenbahnschienen.

Am Ende leuchtende Augen und donnernder Applaus

Pünktlich um 18.30 Uhr wechselt die Beleuchtung und es wurde spannend. Über Lautsprecher ertönt die Stimme einer Mutter, die ihr Kind ins Bett bringt. Sie ermahnt doch endlich die Lokomotive zur Seite zu legen und zu schlafen. Und dann werden Träume wahr und lebendig. Die Musik setzt ein und die ersten ‚Züge‘ rollen an und stellen sich musikalisch vor. Da sind Rusty, die Dampflok, Greaseball, die Diesellok und Elektra, die hochmoderne E-Lok. Auch die Waggons stellen sich vor, wie Pearl, der 1. Klasse-Wagen, Dinah, der Speisewagen, Ashley der Barwagen und Buffy der Buffetwagen. Natürlich erkannten die Schüler sofort die Musik aus dem Musikunterricht wieder, egal ob Blues, Rock, Techno oder Rap. Dann das erste Rennen, Flaggen fallen, Helme blitzten, Rollschuhe sprühten Funken. Licht- und Soundeffekte, Musik und hochmoderne Technik brachten dann sehr schnell alle Kinderaugen zum Leuchten. Am Ende des Musicals stand nur noch die Begeisterung und donnernder Applaus.

22.15 Uhr in Fröndenberg, viele glückliche Kinder konnten wieder gesund ihren Eltern übergeben werden. Ob bei den Fünfern im Traum wohl auch die Züge wieder lebendig wurden?