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Kaiserwetter für neuen König in Bausenhagen

Schützenfest im Kirchspiel

Im Fröndenberger Ortsteil Bausenhagen war das halbe Dorf auf den Beinen: Beim Festzug standen viele schaulustige Spalier, als das neue Königspaar sich dem Volk präsentierte. Am Wegesrand hielten Nachbarn etwas bereit, das reißenden Absatz fand.

Bausenhagen

01.07.2018 / Lesedauer: 2 min
Kaiserwetter für neuen König in Bausenhagen

Das neue Königspaar des Schützenvereins Kirchspiel Bausenhagen Hubert und Maria Hufnagel beim Festzug durch das Dorf. Bei herrlichen äußeren Bedingungen hatten sich viele Zuschauer entlang der Feststrecke eingefunden, um dem Paar zuzujubeln.land © Land

Gespanntes Warten vor dem Schützenzelt: Mit wenigen Minuten Verspätung setze sich der Festzug in Bausenhagen am Sonntagnachmittag in Marsch. Über die frisch asphaltierte Palzstraße ging es zunächst zur Gaststätte Meier, wo die Schützen das neue Königspaar abholten.

Bei herrlichem Sommerwetter hatte sich bereits am Freitagabend auf der Vogelwiese der neue König Hubert Hufnagel mit seiner Königin Maria Hufnagel feiern lassen. Hufnagel hatte den Vogel Grisu gegen 23 Uhr mit dem 288. Schuss von der Stange geholt. Das Zepter hatte sich mit dem 139. Schuss zuvor Daniel Raffenberg gesichert, den Apfel Hans-Günter Stieglitz-Neuhaus (91. Schuss) und die Krone Markus Löcken (71. Schuss).

Eine Hochzeit zum Schützenfest

Zu Beginn der Veranstaltung erinnerte Oberst Heinz-Josef Pott an die im zurückliegenden Jahr verstorbenen Schützenbrüder. Anschließend gab es noch etwas Schönes zu feiern. Der Schützenbruder Franz Schlünder hatte morgens seiner langjährigen Lebensgefährtin Annette Kemper das Jawort gegeben. Der gesamte Vorstand stand im Zelt Spalier für die Frischvermählten. Jeder Schützenbruder überreichte der Braut eine weiße Rose.

Ein Marsch bei brütender Hitze

Am Sonntag präsentierten sich Schützenverein, Majestäten und Hofstaat dann dem Schützenvolk. Die Route sicherten im Rahmen ihrer Nachbarschaftshilfe Schützenbrüder des Fröndenberger Schützenbundes.

Bei brütender Hitze nahmen die Marschierenden dankbar das am Streckenrand von Nachbarn gereichte Wasser an. Der abschließenden Parade auf dem Hof Schulte wohnten zahlreiche Schaulustige bei. „Dann hat sich der Weg ja doch gelohnt“, hörte man nach dem Paradieren eine Zuschauerin sagen.

Das Schützenfest klingt am Montag, 2. Juli, im Festzelt auf Röttgers Wiese nach einem Gottesdienst in der Dorfkirche (9 Uhr) aus. Um 15 Uhr wird der Kinderschützenkönig ermittelt, um 20 Uhr beginnt der Dorfabend mit „misses misters“.

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