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Fröndenbergerin zupft unermüdlich Jakobskreuzkraut aus

dzGiftige Gefahr

Es ist zurzeit auf vielen Feldern, an Randstreifen oder neben Radwegen zu finden: das leuchtend gelb blühende Jakobskreuzkraut. Doch Vorsicht: Berühren oder gar für die Vase zu Hause abpflücken kann schlimme Folgen haben.

Fröndenberg

, 24.07.2018

Was viele über das harmlos anmutende Pflänzchen nicht wissen: Das sich in Deutschland rasch verbreitende Gewächs ist eine für Menschen gefährliche Giftpflanze. In Fröndenberg sammeln seit der Blütezeit engagierte Tierschützer die Pflanzen mit der bloßen Hand, reißen sie bestenfalls mit der Wurzel aus. Eine Fröndenbergerin berichtet der Redaktion, dass sie schon seit Wochen im Stadtgebiet, auch an der Kiebitzwiese, das Kraut auszupft. Der Grund: Das Gewächs produziert sogenannte Pyrrolizidinalkaloide, die in geringen Mengen langfristig Leberkrebs und in großen Mengen direkt einen Leberschaden verursachen können. Besonders Pferde können davon betroffen sein – allerdings nicht durch das Abgrasen der Grünpflanze. „Pferde nehmen über ihre Nüstern den Geruch des Jacobskreuzkrautes wahr und fressen es daher nicht“, erklärt Landwirt Friedrich Westhelle den Instinkt der Tiere. Die Gefahr für die Vierbeiner wird allerdings groß, wenn das Kreuzkraut zusammen mit anderen Gräsern im Heu landet. „Die getrocknete Pflanze können die Pferde nicht mehr riechen“, weiß Westhelle. Landwirte, die selbst Pferdehalter sind, sind daher sehr sensibel für die Problematik. Das Jacobskreuzkraut kommt übrigens zu seinem Namen, weil es um Jacobi herum in voller Blüte steht – und das ist der 25. Juli.

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