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Durch eine falsche Verdächtigung brachte ein Fröndenberger einen Unschuldigen vor Gericht. Der 26-Jährige musste für seine Lüge teuer bezahlen.

Fröndenberg

, 26.07.2018

Um sich eine günstigere Position zu verschaffen, benannte ein 26-jähriger Fröndenberger bei einer Vernehmung seinen vermeintlichen Dealer. Eine glatte Lüge, die ihn nun auf die Anklagebank brachte. Als er mit Drogen erwischt wurde, hatte die Polizei im Sommer 2016 ein paar unangenehme Fragen auf Lager. Der 26-Jährige sah sich unter Druck, wollte sich in ein besseres Licht rücken und gab deshalb den Namen des angeblichen Lieferanten preis. Der Mann habe ihm in dessen Fröndenberger Wohnung sechs Mal 50 Gramm Amphetamin für jeweils 100 Euro verkauft. Daraufhin kam es zu einer Durchsuchung und die Ermittler entdeckten tatsächlich unter anderem Amphetamin.

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