Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Fröndenberg gibt Startschuss für Sportpark-Planung

dzBüro ist beauftragt

Der von den Vereinen gewünschte Sportpark Ruhr geht mit der Beauftragung eines Planungsbüros an den Start. 30.000 Euro stehen zur Verfügung um zunächst Pläne für das Stadion zu erstellen. Zudem sind Workshops geplant, um die Wünsche der Fröndenberger für den Sportpark zu ermitteln.

Fröndenberg

, 10.07.2018 / Lesedauer: 2 min

Nachdem der SC Fröndenberg-Hohenheide und der VfL Fröndenberg im vergangenen Jahr die Pläne für einen Sportpark Ruhr vorgestellt haben, kommt langsam Bewegung in die Sache. Die Stadt Fröndenberg hat mittlerweile die Planungsleistungen ausgeschrieben und mit der SAF Sport-Außenanlagen-Freizeit Unna ein Planungsbüro gefunden, das zunächst die Umwandlung des Tennenplatzes im Stadions in einen Kunstrasenplatz planen soll. Dazu gehört auch, die Aschelaufbahnen und die Nebengebäude zu überplanen. Statt des Laufs auf Asche soll das Stadion künftig die Möglichkeit bieten, in den vier Kurven und sechs 100-Meter-Bahnen auf Kunststoff zu sprinten. Auch die Wurf- und Sprunganlagen sollen in die Planung einbezogen werden.

Ebenso wie bei der Sanierung der Schulen ist die Planung in drei Abschnitte aufgeteilt. In der ersten Phase wird das Planungsbüro die Grundlagen ermitteln. Dabei soll das Konzept der Vereine für einen Sportpark Berücksichtigung finden. Wie berichtet hatten die Vereine vorgeschlagen, die umliegenden Sport- und Freizeitmöglichkeiten mit dem Stadion zum Sportpark Ruhr zu verbinden. Mit der Disc-Golf-Anlage im Hindenburghain, Kletter- und Kraftsportgeräten im Himmelmannpark sowie Angeboten des VfL Fröndenberg und des Tennisclubs böte sich eine attraktive Vernetzung für die gesamte Ruhrstadt an. Das beauftragte Planungsbüro soll daher prüfen, wie sich das sanierte Stadion später in einen Sportpark integrieren lässt.

Um die Nutzer und Vereine, Anwohner und Institutionen in die Planung einzubeziehen, ist vorgesehen, deren Meinung in bis zu drei Workshops einzuholen.

Das jetzt ausgewählte Unnaer Büro ist eines von insgesamt fünf Planungsbüros, die sich für eine Teilnahme am Ausschreibungsverfahren beworben hatte. Das Büro wird sich in der Sitzung des Ausschusses für Sport, Freizeit und Städtepartnerschaften am Donnerstag, 12. Juli, vorstellen. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Stiftsgebäude, Kirchplatz 2.

Lesen Sie jetzt