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Freundeskreis Stiftskirche Fröndenberg öffnet Kirchentür

Kühles Gemäuer

Zum Besuch in einer fremden Stadt gehört für viele Touristen ein Gang in die Kirche. Die Fröndenberger Stiftskirche ist für geschichtsinteressierte Menschen eine wahre Fundgrube, die für Besucher öffnet.

von Gabriele Hoffmann

Fröndenberg

, 24.07.2018
Freundeskreis Stiftskirche Fröndenberg öffnet Kirchentür

Die Stiftskirche ist samstags von 14 bis 16 Uhr für Besucher geöffnet. © Privat

Der Marienaltar der Stiftskirche von Konrad von Soest ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Jeden Samstag steht von 14 bis 16 Uhr die Kirchentür offen für spontane Besucher. Dann organisieren die Mitglieder des neuen Freundeskreises die Aufsicht. Jeweils eine Person aus dem zehnköpfigen Team um Presbyter Jochen von Nathusius ist als Ansprechpartner von Ort.

Mitglieder des Heimatvereins, des Kettenschmiedemuseums und der evangelischen Kirchengemeinde haben sich zu diesem freiwilligen Dienst gemeldet. Bis Oktober ist das Angebot gesichert, freut sich von Nathusius. Etwa fünf bis zehn Besucher kommen an einem Samstag in die Kirche. Meistens per Zufall, das sind dann Touristen, die in der Stadt weilen. Am Ruhrtalradweg steht kein Hinweisschild auf diese historische Sehenswürdigkeit. So radeln viele Radtouristen vorbei und wissen nicht, was sie verpassen. Wer am Kettenschmiedemuseum Station macht, wird von dort zur Kirche geleitet. Die Schraubertruppe des Museums stellt zu den Öffnungszeiten eine Hinweistafel auf.

Gezielt kommen manchmal Brautpaare, die in der Stiftskirche heiraten möchten, um sich schon mal umzusehen. Und neulich schaute eine ganze Gruppe Schornsteinfeger herein, erzählt Jochen von Nathusius. Die waren in der benachbarten Marienkirche bei einer Hochzeit als Glücksbringer aktiv.

In diesen Tagen gibt es einen weiteren Grund, die Kirche zu besuchen: Innerhalb der dicken alten Mauern ist es herrlich kühl.

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