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Der Eintritt ist frei, der Programmzettel voll. Musiknacht und SoSo-Konzert bieten im September in Fröndenberg Hörgenuss für jeden Geschmack.

Fröndenberg

, 09.08.2018 / Lesedauer: 4 min

Schon über ein Vierteljahrhundert gibt es die Sommersonntagskonzerte in Fröndenberg. Und genauso lange wird die große Bühne, auf der sich die heimischem Musikerinnen und Musiker präsentieren, schon am Samstag aufgebaut. So kam die Stadt vor zehn Jahren auf die Idee, die Bühne schon am Vorabend zu nutzen – für die Fröndenberger Musiknacht, die etwas andere Klänge, als der überwiegend klassische Konzertsonntag bietet.

Los geht es in diesem Jahr am Samstag, 8. September, um 18 Uhr mit den Ironic Brothers. Die Band um Gitarrist Julian Henryk kennt sich über die Musikschule und ist aus der Schülerband Raum 8 heraus entstanden. Eigentlich sind die Musiker zu dritt unterwegs. Einer im Bunde fehlt aber aktuell, weil der Glückliche auf Kreuzfahrt ist. „Mit unserer Covermusik aus den Genres Pop/Soul und R’n’B kann das Publikum sicher sein, dass wir Veranstaltungen zu etwas Besonderem machen. Durch harmonische Pianoklänge kombiniert mit einer außergewöhnlichen Stimme entsteht eine einzigartige Atmosphäre. Aufgrund mehrjähriger gemeinsamer Banderfahrung, sind wir sowohl auf als auch neben der Bühne ein eingespieltes Team, was einen hohen Unterhaltungswert garantiert“, sagen die ehemaligen Fröndenberger Musikschüler über sich selbst.

Professor Endres rockt!, heißt die dreiköpfige Truppe, die ab 19 Uhr die Bühne betreten wird, und genau das auch vor hat: Dr. Alfred Endres, der „Rock-Professor“ von der Hagener Fernuniversität, ist nicht nur ein international renommierter Wissenschaftler, sondern auch ein erstklassiger Musiker und insbesondere ein begnadeter Sänger. Beim Trio Rockato wird er unterstützt von einem gitarristischen Power-Tandem, dem Hagener Gitarrenvirtuosen Willes Zoermer von der Max-Reger-Musikschule, und dem sauerländischen Rock-Urgestein Wilfried Lübeck. Die Gitarristen bieten einen kristallklaren Sound, bei dem nichts im Lärm untergeht. Zoermer hebt auch schon mal gern ab und elektrisiert das Publikum mit atemberaubender Saitenakrobatik. Lübeck gibt in diesen Situationen den ruhenden Pol und bietet die nötige Erdung für seinen Kollegen. Dem Zusammenspiel der beiden mit ihrer augenzwinkernd eingehaltenen Rollenverteilung zuzuhören, sei ein wahrer Kunstgenuss für das Publikum, verspricht Professor Endres. Denn so entstehen charaktervolle Interpretationen von Rockklassikern der 1960er bis 1990er Jahre. Alfred Endres nuanciert mit ausdrucksstarker Stimme, oft fetzig und explosiv, aber auch voll lyrischer Interpretations- und Gestaltungskraft.

Zur Cover Company, bekannt von sämtlichen Stadtfesten der Region, gibt es nicht mehr viel zu sagen. Veranstalterin Mechthild Wittmann hat die Gruppe eingeladen, weil sie einfach immer funktioniert. Gute Stimmung ist also garantiert, wenn die sieben Musikerinnen und Musiker ab 20.30 Uhr mit Leidenschaft und Professionalität Hits am laufenden Band darbieten. Zwei exzellente Sängerinnen und ein charismatischer Sänger stellen eine Gesangsfront dar, die keine Wünsche offenlässt. Begleitet werden sie von vier erstklassigen und erfahrenen Musikern, die auf vielen Bühnen gestanden und in vielen Projekten mitgewirkt haben.

Sommersonntagskonzert braucht keine Werbung mehr

Das Sommersonntagskonzert hat sich so etabliert, dass ich eigentlich gar keine Werbung mehr dafür machen muss“, freut sich Mechthild Wittmann vom Stadtmarketing. Wer in diesem Jahr auf der Bühne sein Können zeigen wird, stand im Prinzip schon im Januar fest. Weil das Konzert 2017 so gut lief – Wetter und eine große Tombola trugen ihren Teil dazu bei – werden in diesem Jahr fast alle Musikformationen aus Fröndenberg und Umgebung, die das Publikum schon 2017 begeistert hatte, wieder mit dabei sein.

Neu im Programm am Sonntag ab 14 Uhr sind die Silberlerchen aus Unna – ein Chorprojekt für Sängerinnen und Sänger über 60. Mit dabei ist auch der Mendener Frauenchor, in dem auch Frauen aus Fröndenberg singen, seit sich der Fröndenberger Frauenchor aufgelöst hat.

Besonders freuen sich die Organisatoren auf den Shanty Chor, der auch in diesem Jahr wieder den Abschluss am Sonntag gegen 17.30 Uhr macht. Und auch an dem Radsportler und Moderator Hans Kuhn, der wieder durchs Programm führen wird, hält das SoSo-Konzert genauso fest wie am Auftritt der Shanty-Sänger. Es gebe Dinge und Menschen, die hätten sich einfach bewährt und stünden für Fröndenberg, sagt Mechthild Wittmann.

Insgesamt werden 18 Formationen, vom Orchester über die Bigband bis zu Chören und Gesangsvereinen auf der Bühne stehen.

Auch für Getränke und einen Imbiss ist selbstverständlich gesorgt: Rafalcik, der Werbering und er Abschlussjahrgang der Gesamtschule bewirten die Gäste auf dem Marktplatz.
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