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Eichhörnchen-Auffangstation in Fröndenberg

Helga Meissner hat eine Eichhörnchen-Auffangstation in ihrem Haus in Fröndenberg eingerichtet. Von ihrer Sorte gibt es nicht besonders viele. Sogar der Tierschutz und die Arche wenden sich an Meissner, wenn ein Eichhörnchen gefunden wurde. Meissner freut sich übrigens immer über Nuss- und Geldspenden. Futter, Unterkunft und Medikamente zahlt sie aus ihrer eigenen Tasche. Und bei 800 Kilogramm Walnüssen pro Jahr kommt da einiges zusammen.
11.10.2018
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Ein rotes Eichhörnchen lebt derzeit bei Helga Meissner. Noch ist es zu jung, um ausgewildert zu werden. © Marcel Drawe
Die Decken und Höhlen, in denen die Eichhörnchen untergebracht sind, sind aus Fleece-Stoff gefertigt. Dieser nimmt im Gegensatz zur Baumwolle keine Feuchtigkeit auf. "In diesem Sommer habe ich für das Außengehe außnahmsweise auch Baumwolle verwendet, weil es so warm war", erklärt Meissner. © Marcel Drawe
Eichhörnchen sind schlaue Tiere - und vorsichtig. Langsam tastet sich ein Junges an den neuen Besucher mit seiner Kamera heran. © Marcel Drawe
Die Tiere sind gute Kletterer. In ihrem eigenen Zimmer können sie sich austoben. © Marcel Drawe
Das jüngste Mitglied ihrer Eichhörnchen-Familie ist fünf bis sechs Wochen alt - für sein Alter, aber noch viel zu klein. Weil es unterkühlt ist, wärmt Meissner es mit Wärmekissen. Zum Schlafen deckt sie es mit einer Fleecedecke zu. Die Kobel im Wald sind mit Moos ausgestatten und auch sehr weich. "Eichhörnchen haben verschiedene Kobel, Die zum Schlafen unetrscheiden sich deutlich von den anderen", sagt Meissner. © Marcel Drawe
Meissner hat in dem Eichhörnchen-Raum auch Holzstämme. Immerhin sind und bleiben Eichhörnchen wilde Tiere. Sind sie fit genug, wildert Meissner sie aus. © Marcel Drawe
Mit kleinen Spritzen füttert Meissner die Eichhörnchen-Findlinge mit spezieller Aufzuchtsmilch, die sie vorher abkocht. Sie muss die Milch extra aus Amerika bestellen, weil es sie in Deutschland noch gar nicht gibt. Zur Not ginge auch Katzenaufzuchtsmilch, aber die für Eichhörnchen sei besser verträglich. "Und sie schmeckt den Hörnchen", weiß Meissner. © Marcel Drawe
Helga Meissner füttert die Eichhörnchen nicht nur, sondern unterstützt sie auch beim Wasserlassen. "Junge Eichhörnchen können nicht selbstständig pinkeln", sagt sie.© Marcel Drawe
Futterstellen wie diese hat Meissner nicht nur im Außengehe, sondern auch im Wald angebracht. Immerhin droht ein kalter Winter. © Marcel Drawe
In diesen kleinen Holzhütten schlafen die Eichhörnchen im Außengehege. Darin werden sie auch in den Wald gebracht. Meissner hat oben in den Bäumen Holzflächen angebracht und stellt die Kisten darauf - ähnlich wie im Gehege auch. So bereitet sie den Tieren so wenig Stress wie möglich. © Marcel Drawe