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Temperaturen um sieben Grad und leichter Nieselregen lassen das Teilnehmerfeld beim Volksradfahren in Fröndenberg gehörig schrumpfen. 250 Radler machen mit - und sie alle haben vor allem ein Ziel...

von Dominik Pieper

Fröndenberg

, 05.05.2019 / Lesedauer: 3 min

250 Teilnehmer beim Fröndenberger Volksradfahren: Was angesichts der hohen Teilnehmerzahlen der Vorjahre nach einem deutlichem Dämpfer klingt, hat für Cheforganisator Hans Kuhn aber auch etwas Positives. Dass bei dem „Schietwetter“ am Sonntagvormittag doch noch mehr als 200 Teilnehmer an den Start gehen, hätte der Radsportexperte nicht erwartet.

Beim Volksradfahren reichte die Erbsensuppe dieses Mal locker für alle Teilnehmer

Landschaftlich reizvoll verläuft die Strecke entlang der Ruhr und vorbei an Feldern und Wiesen. © Pieper


Unbeständiges Wetter

Zu unbeständig waren die Wettervorhersagen für den Volksradfahr-Sonntag, was den großen Teil der erwarteten Teilnehmer lieber im warmen Wohnzimmer ließ. Leider trat überwiegend auch ein, was Wetterexperten mutmaßten: Nieselregen, Temperaturen um sieben Grad, leichter Wind, grauer Himmel. Wer bei diesen Bedingungen dennoch auf das Rad stieg und rund 20 Kilometer durch Fröndenberg und die angrenzende Peripherie radelte, der tat dies aus Überzeugung.

Beim Volksradfahren reichte die Erbsensuppe dieses Mal locker für alle Teilnehmer

Bürgermeister unter sich: Fröndenbergs Stadtoberhaupt Friedrich-Wilhelm Rebbe und sein Amtskollege aus Hartha, Ronald Kunze (m.), fuhren zunächst in der Spitzengruppe mit, ehe Kunze leider stürzte. © Pieper

Bürgermeister aus Hartha stürzte

Angeführt wurde das Teilnehmerfeld von Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe und seinem Amtskollegen aus der Partnerstadt Hartha, Ronald Kunze. Der war mit 20 Bürgern aus Sachsen eigens wegen des Volksradfahrens nach Fröndenberg gekommen und zeigte sich von den Regentropfen unbeeindruckt: „Wir sind ja nicht aus Zucker“, sagte Kunze. Mit lautem Klingelapplaus aller Teilnehmer wurde das Feld auf die Reise geschickt. Leider stürzte der Bürgermeister aus Hartha wenige Minuten nach dem Start auf der Wickeder Straße in Höhe Neimen. Er musste medizinisch behandelt werden.

„Wir sind ja nicht aus Zucker.“
Ronald Kunze, Bürgermeister aus Hartha

Weniger Teilnehmer - mehr Platz auf der Strecke

Bei gutem Wetter waren in den zurückliegenden Jahren meist mehr als 500 Teilnehmer, in Spitzenzeiten sogar 700 Radler auf der Strecke. Dass es in diesem Jahr witterungsbedingt nur knapp die Hälfte waren, hatte für routinierte Radler auch etwas Gutes: Die teils enge Strecke, insbesondere im Fröndenberger Innenstadtgebiet und entlang der Wickeder Straße in Richtung Wehr war besser zu befahren.

Beim Volksradfahren reichte die Erbsensuppe dieses Mal locker für alle Teilnehmer

Frank Ommer vom RC Fröndenberg, einst Deutscher Meister im Crossfahren, führte die Radlergemeinschaft an. © Pieper


Entlang der Ruhr zurück nach Fröndenberg

Hans Kuhn im Lautsprecherwagen vorneweg, unterstützt von Frank Ommer vom RC Fröndenberg auf dem Rad, dem einstigen Deutschen Meister im Crossfahren, lotste die Gruppe zur ersten Verpflegungsstation am Wickeder Wehr. Hier teilte sich die Strecke: Ambitionierte Radler bogen links ab und fuhren eine sechs Kilometer lange, meist bergauf führende Schleife über Scheda. Andere Teilnehmer fuhren geradeaus weiter, querten in Wickede die Ruhr und radelten entlang der Flusses zurück in Richtung Fröndenberg.

Erbsensuppe mit Nachschlag

Dort angekommen wartete der Lohn für die fast 20 Kilometer, die die meisten Radler in den Beinen hatten: Erbsensuppe vom Landgasthof Hölzer. Für viele Radler ist der deftige Eintopf das Schönste am ganzen Volksradfahren. Und hier zeigte sich schlussendlich noch der letzte positive Aspekt der geringen Teilnehmerzahl: Die Erbsensuppe reichte locker für alle - inklusive Nachschlag.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Volksradfahren Fröndenberg

05.05.2019
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Volksradfahren 2019© Dominik Pieper
Volksradfahren 2019© Dominik Pieper
Volksradfahren 2019© Dominik Pieper
Volksradfahren 2019© Dominik Pieper
Volksradfahren 2019© Dominik Pieper
Volksradfahren 2019© Dominik Pieper
Volksradfahren 2019© Dominik Pieper
Volksradfahren 2019© Dominik Pieper
Volksradfahren 2019© Dominik Pieper
Volksradfahren 2019© Dominik Pieper
Volksradfahren 2019© Dominik Pieper
Volksradfahren 2019© Dominik Pieper
Volksradfahren 2019© Dominik Pieper
Volksradfahren 2019© Dominik Pieper

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