Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Neuer Pächter und neuer Name für Lütgendortmunder Lokal

Eisenbarth-Gastronomie

Verkauft ist sie nicht, aber verpachtet: Die Ex-Eisenbarth-Gastronomie in Lütgendortmund steht vor einem Neuanfang unter neuem Namen und mit neuem Konzept.

Dortmund

, 03.08.2018
Neuer Pächter und neuer Name für Lütgendortmunder Lokal

Antonio Link übernimmt die Eisenbarth-Gastronomie in Lütgendortmund. © Dieter Menne

Solange Hopfen und Malz nicht verloren sind... wird „Hopfen & Salz“ daraus. So der neue Name für eine lange Familientradition an der Volksgartenstraße 61 in Lütgendortmund. Familie Eisenbarth, die die gleichnamige Gastronomie bis Januar 2017 betrieb, versuchte seither, ihr großes Lokal mit über 1000 Sitzplätzen und üppigem Biergarten zu verkaufen. Interessenten gab es, aber was die aus dem Haus machen wollten, passte den Eisenbarths offenbar nicht.

Event-Firma

Dann kam Antonio Link aus Duisburg. Der gelernte Restaurant-Fachmann wird am heutigen Freitag 41 Jahre alt und „beschenkt“ sich als neuer Pächter mit dem Restaurant quasi selbst. Er habe nach einer neuen Herausforderung gesucht, so Link, der in Bochum noch eine Event-Firma betreibt. Er habe auch ganz bewusst nach einem großen Lokal gesucht.

Biertastings

Im September will Link sein „Hopfen & Salz“ eröffnen. Den genauen Termin kann er noch nicht nennen. Das Objekt sei in einem guten Zustand („Hier könnte man vom Boden essen“, O-Ton Link), doch wird es neben einer Farbauffrischung sukzessive noch eine neue Bestuhlung geben für Bankett-Saal und Biergarten.

Der neue Name des Lokals ist freilich Programm: Antonio Link bietet seinen Gästen 300 Biersorten, 16 davon aus dem Zapfhahn, rund 30 Gerichte aus der deutschen Küche, dazu wechselnde Saison-Karten und viele Aktionen, darunter Biertastings. Alle Zutaten würden regional eingekauft, so Link, und gegen den kleinen Hunger am Biertresen helfen Stullen vom selbstgebackenen Brot. Nachmittags lockt selbstgebackener Kuchen.

Der neue Wirt startet mit sieben Vollzeitkräften und zehn Minijobbern.

Am 1. Dezember 1911 eröffnete Rudolf Nehring das Volksgarten-Restaurant. Familie Eisenbarth kaufte das historische Gebäude 1977 von der Stadt und benannte den „Volksgarten“ um. Die Familie führte das Restaurant über drei Generationen bis Januar 2017. Krankheitsgründe führten zur Aufgabe des Lokals.