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Grünes Licht für Umzugspläne zur Stockumer-Straße

Dortmunder Reiterverein

Der Umzug des Dortmunder Reitervereins von den Westfalenhallen zur Stockumer Straße kann vorbereitet werden. Aber in der Politik ist man auch offen für Alternativstandorte.

Dortmund

, 05.07.2018
Grünes Licht für Umzugspläne zur Stockumer-Straße

Nur wenig Platz hat bislang der Reiterverein (Bildmitte) gleich neben den Messehallen am Rabenloh. © Oskar Neubauer

Der Dortmunder Reiterverein hat die erste Hürde für den geplanten Umzug genommen. Der Ausschuss für Stadtgestaltung empfahl am Mittwoch, die Verwaltung mit der weiteren Planung für eine Ansiedlung des Reitervereins an der Stockumer Straße am Rande der Bolmke zu beauftragen.

2021 läuft der Erbpacht-Vertrag des Reitervereins für das bisherige Domizil am Rabenloh, direkt neben dem Messezentrum der Westfalenhallen aus, soll längstens bis 2023 verlängert werden. Die Westfalenhallen bekommen so die Möglichkeit für eine Erweiterung.

Ganz neu sind die Überlegungen nicht. Deshalb ist die Verwaltung schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einem neuen Standort für den Reiterverein. Favorisiert wird aktuell die Fläche zwischen Schultenhof und den Kleingärten an der Stockumer Straße.

Kritik von der Naturschützern

Das stößt allerdings auf heftige Kritik des Naturschutz-Beirats. Er verweist auf den nötigen Schutz des Naturschutzgebiets Bolmke. Den Bedenken schlossen sich im Ausschuss auch Vertreter der Fraktion Linke&Piraten und der Grünen an. Sie fordern wie der Beirat, Alternativflächen für den Reiterverein ins Visier zu nehmen – etwa am Salinger Feld am Stadtrand zu Witten. „Es wäre schön, wenn das Naturschutzgebiet Bolmke nicht beeinträchtigt würde“, sagte Linken/Piraten-Fraktionssprecher Utz Kowalewski.

Offen für weitere Standorte zeigen sich auch SPD und CDU. Trotzdem sprachen sie sich dafür aus, die Planungen für die Verlagerung des Reitervereins zur Stockumer Straße auf den Weg zu bringen. „Wir halten das nicht für eine schlechte Lösung, sind aber auch offen für eine noch bessere“, sagte CDU-Sprecher Uwe Waßmann.

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