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EDG fährt Doppelschichten gegen volle Glas- und Papiercontainer in Dortmund

Zu viel Müll

Nach den Feiertagen laufen die Papier- und Glascontainer an vielen Standorten über. Die EDG reagiert darauf mit verschiedenen Maßnahmen. Aber auch die Verbraucher können etwas tun.

Dortmund

, 09.01.2019
EDG fährt Doppelschichten gegen volle Glas- und Papiercontainer in Dortmund

Die Papiercontainer laufen nach den Feiertagen vielerorts über. © Archivfoto

Pappkartonstapel und Flaschenberge vermüllen derzeit vielerorts die Containerstandorte. Die Verpackungsberge von Heiligabend und Flaschenberge, die sich über Weihnachten, Silvester und Neujahr angesammelt haben, sprengen die Kapazität der Recyclingbehälter. Viele Bürger entsorgen ihre Sammlung einfach auf und neben den Containern. Kein schöner Anblick.

„Wir versuchen darauf im Rahmen unserer Möglichkeiten zu reagieren“, sagt Petra Hartmann, Sprecherin der Entsorgung Dortmund GmbH (EDG). Die EDG geht das Problem mit einer erhöhten Leerungsfrequenz an und dem Einsatz eines zusätzlichen Fahrzeugs.

Spezialfahrzeuge fahren an sechs Tagen

Bis Ende Dezember war deshalb ein fünfter Kranwagen für die Entleerung der Papiercontainer unterwegs. Außerdem arbeiten die EDG-Mitarbeiter im Zweischichtbetrieb. Auch die Sammelcontainer für Glas werden öfter angefahren. Noch bis 12. Januar sind die drei Fahrzeuge täglich – einschließlich samstags – in Doppelschichten unterwegs.

Rund 850 Sammelbehälter für Papier und etwa 1180 für Glas sind stadtweit aufgestellt. Die Papierbehälter stoßen vielerorts auch abseits der saisonbedingten Überfüllung an ihre Grenzen. Und das, obwohl die Papiermenge nicht gestiegen ist. „Aber das Volumen nimmt zu“, erklärt Petra Hartmann. Verantwortlich ist das Einkaufsverhalten der Bürger, das sich zunehmend auf Online-Anbieter verlagert. Die platzraubenden Kartons von Amazon und Co. verstopfen die Behälter.

Drei Tipps für Verbraucher

So können Verbraucher gegen das Problem angehen:

  • Die Kartons zerkleinern, nicht nur zusammendrücken. Denn dann können sie sich im Container wieder auffalten und nehmen jede Menge Platz weg.
  • Eine eigene Papiertonne bestellen (oder vom Vermieter anfordern lassen). Sie wird kostenlos im Vier-Wochen-Rhythmus geleert.
  • Größere Karton- oder Papiermengen bei den Recyclinghöfen abgeben (kostenlos).
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