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Es muss nicht immer die Weltmeisterschaft sein: Auch bei den Olympischen Spielen gibt es Fußball. Zwar steht der ein wenig im Schatten der WM, BVB-Spieler konnten dort aber glänzen.

Dortmund

, 08.07.2018 / Lesedauer: 3 min

Neben der Fußball-Weltmeisterschaft zählen die Olympischen Spiele zu den größten Sportereignissen der Welt. Olympia und Fußball, das passte lange Zeit nicht zusammen. Zumindest nicht bei den deutschen Fußballern, genauer gesagt den deutschen Fußballern der BRD. Während die DDR 1976 bei den Spielen in Montreal die Goldmedaille gewann, taten sich die westdeutschen Olympiateams meistens sehr schwer – waren oft gar nicht erst qualifiziert.

Eine Ausnahme war das olympische Turnier 1988 im südkoreanischen Seoul. Dort schwang sich eine Mannschaft aus Individualisten und Typen zu einer besonderen Teamleistung auf und holte erstmals eine Medaille. Am Ende war es die bronzene. Das Halbfinale gegen Brasilien ging nur knapp im Elfmeterschießen verloren.

Diese Geschichte wiederholte sich 28 Jahre später in Rio. Dort unterlag die deutsche Mannschaft auf diese Weise sogar erst im Finale gegen die Gastgeber. Aber auch dieses Silber war viel mehr Sieg als Niederlage.

BVB-Spieler waren für den Erfolg wichtig

Drei zum jeweiligen Zeitpunkt für den BVB aktive Profis trugen maßgeblich zum „Medaillensegen“ bei. Für Frank Mill waren die Spiele in Südkorea, die für die deutsche Mannschaft mit einem 3:0-Erfolg über Italien im kleinen Finale endeten, ein besonderer Karrierehöhepunkt. Der BVB-Stürmer lief mit drei Turniertreffern zu großer Form auf und avancierte hinter Jürgen Klinsmann zum besten deutschen Torschützen.

Matthias Ginter und Sven Bender waren vor zwei Jahren in Brasilien die Defensiv-Stützen der bisher jüngsten deutschen Olympia-Mannschaft und kehrten ebenfalls medaillendekoriert von den Spielen nach Dortmund zurück.

Als Empfehlung für einen Einsatz bei einer WM taugte ihnen das Edelmetall jedoch nichts. Während Mills Sturmpartner Klinsmann nach Seoul auch ein Star der WM 1990 in Italien wurde, kam Mill selbst dort nicht zum Zuge. Das gleiche Schicksal ereilte Matthias Ginter nun bereits zum zweiten Mal. Schon beim WM-Titel-Gewinn 2014 im Kader, allerdings ohne Spielminute, verhalf ihm Joachim Löw trotz ausgiebiger Rotation auch in Russland nicht zu seinem WM-Debüt. Und Sven Bender fiel bei den Nominierungen für die großen Turniere schon im Vorfeld durchs Raster.

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