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Dokoms Rechenzentrum in Huckarde soll verschönert werden

Dokom21

Dokom21 hat am Freitag seine Jahresbilanz präsentiert und einen Einblick in künftige Projekte gegeben. W-Lan und Glasfaser sind Themen. Und ein schöneres Rechenzentrum in Huckarde.

Dortmund

, 06.07.2018
Dokoms Rechenzentrum in Huckarde soll verschönert werden

Sie haben die Jahresbilanz von Dokom21 im neuen Rechenzentrum in Huckarde präsentiert: Geschäftsführer Jörg Figura und Marketingleiter Markus Isenburg. © Stephan Schütze

Die Bilanz für das vergangene Jahr ist für den Dortmunder Telekommunikationsdienstleister Dokom21 eine positive. „2017 war für uns ein sehr gutes Jahr“, sagte Dokom21-Geschäftsführer Jörg Figura am Freitagmittag bei der Präsentation des Jahresbilanz.

2016, im Jahr des 20-jährigen Unternehmensbestehens, hatte Dokom21 ein Rekordergebnis von 6,2 Millionen Euro verkündet. Dieses wurde 2017 – mit leichter Steigerung - bestätigt. Bei einem Umsatz von 29,3 Millionen Euro hat Dokom21 ein Ergebnis von 6,24 Millionen Euro erzielt. Insgesamt 9,3 Millionen Euro hat das städtische Tochter-Unternehmen in die Infrastruktur investiert.

Rechenzentren mit großer Bedeutung

Jörg Figura ist damit sehr zufrieden, schließlich, sagt der Geschäftsführer, würden die Prese für Telekommunikation seit Jahren sinken. Die Zahl der Kunden aber steige dafür weiter an. Das wichtigste Feld für Dokom21 ist weiterhin die Sparte der Geschäftskunden.

Ein Wachstumstreiber sind Dokoms Rechenzentren. Im Oktober 2017 hatte das Unternehmen in Huckarde sein fünftes Rechenzentrum eröffnet. Der 2600 Quadratmeter große Neubau im Gewerbegebiet Hansa hat zehn Millionen Euro gekostet. Die ersten Kunden sind mittlerweile eingezogen – in fünf Jahren soll das Rechenzentrum dann komplett ausgelastet sein.

Wettbewerb zur Fassadengestaltung

Noch am Ende dieses Jahres - wenn alles nach Plan läuft - soll das zurzeit noch ziemlich graue Gebäude an der Straße Fallgatter aber deutlich schöner aussehen. Dokom21 will die Fassade des Gebäudes schöner gestalten und hat dazu einen Wettbewerb gestartet. Die Bewerbungsphase ist bereits durch, im August entscheidet eine Jury über den Gewinner. Danach sollen die Verschönerungsarbeiten direkt losgehen, sagt Jörg Figura. Und wenn das Wetter mitspielt, werden die Arbeiten im vierten Quartal abgeschlossen.

Dokoms Rechenzentrum in Huckarde soll verschönert werden

Das Dokom21 Rechenzentrum in Huckarde. © Oliver Schaper (Archivbild)

Nach der Eröffnung des Rechenzentrums hatte es Diskussionen um die Optik gegeben. Nachbarn und Politiker ärgerten sich über die schlichte Betonfassade.

Glasfaserausbau geht voran

Schönheit hin oder her, die Nachfrage nach den Rechenzentrums-Dienstleistungen von Dokom21 steigt weiter. Unternehmen können hier Flächen anmieten, um ihre Server mit sensiblen Geschäftsdaten auszulagern. Dokom muss gewährleisten, dass die Server geschützt bleiben, ganz gleich, was außerhalb des Rechenzentrums an Nässe, Kälte, Hitze oder Erschütterung zu spüren ist.

Ebenso wichtig für Unternehmen: Datenübetragung in Lichtgeschwindigkeit. Deshalb treibt Dokom21 den Glasfaserausbau weiter voran. In Essen ist 2017 zum Beispiel ein Glasfasernetz hinzugekauft worden. „Wir sind gut unterwegs“, sagt Jörg Figura. Der Fokus liege dabei aber vor allem auf Unternehmen.

Mehr W-Lan-Hotspots für Dortmund

Cloud-Dienste wie virtuelle Telefonanlagen, virtuelle Server und sichere Systeme seien ebenfalls ein wachsender Markt, sagt Figura.

Zugang zu W-Lan ist für viele mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Dokom21 hat große Teile Dortmunds mit Hotspots ausgestattet. Mehr als 200 gibt es bislang. Vor allem die Dortmunder City sei fast vollständig abgedeckt, sagt Figura. Seit 2017 gibt es zum Beispiel mobiles Internet auf dem Hansaplatz und im Theater. Weitere Hotspots, unter anderem an weiteren Stadtbahn-Haltestellen, sollen hinzukommen. Nutzer können täglich 30 Minuten kostenlos über die Dokom-Hotspots im Internet surfen.

Umweltschutz

Dokom21 macht sich Gedanken zum Umweltschutz: Zurzeit werden für die Service-Flotte des Unternehmens E-Autos getestet. Eine Umstellung auf E-Mobilität sei in den kommenden Jahren überall dort geplant, wo es möglich ist, sagt Jörg Figura.

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