Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Bildergalerie

Dortmunds heißeste Arbeitsplätze

36 Grad zeigten die Thermometer am Dienstag in Dortmund – wat ne Hitze. Wer in klimatisierten Büros arbeiten musste, hatte gewonnen. Schlechter erging es den weniger glücklichen Arbeitern.
08.08.2018
/
Rene Allenberg (25) arbeitet bei Gerüstbau Cieslik. In der Hitze müsse man viel trinken und viele kleine Pausen im Schatten machen. Abends sei er so platt, dass ihm nach dem Essen die Augen zufallen. Weil sich im Regen auch schlecht Gerüste aufbauen lassen, würde es Allenberg schon reichen, wenn es wieder ein wenig kühler würde.© Oliver Schaper
Henrich Scheiper (59) betreibt Scheipers Mühle in Brechten in fünfter Generation. In der Mühle werden unter anderem Getreideschrote und Pferdefutter hergestellt. Scheiper ist viel in der Sonne unterwegs, er behilft sich mit viel mineralhaltigem Wasser und regelmäßigen kurzen Pausen. Und er versucht, manche Arbeiten in den frühen Morgenstunden zu erledigen. Wenn es zeitlich möglich ist, geht er schwimmen. Und er träumt – vom Schneeschaufeln.© Oliver Schaper
Angelos Kyriakou (61) hat seit 34 Jahren seine Baguetterie auf der Brückstraße. Klar sei es heiß, sagt er, aber: „Hitze ist auch eine Kopfsache. Wenn ich den ganzen Tag über die Hitze klage, verändert sich auch die Wahrnehmung und mir geht es schlechter.“ Mit einem kühlen Glas Wein zum Feierabend sei dann wieder alles gut.© Oliver Schaper
Klaus Rogalla (50) arbeitet als Polier beim Bauunternehmen Rundholz. Die Temperaturen seien gerade schwer zu ertragen, sagt er. Die Hitze komme ja von oben (Sonne) und unten (Abstrahlung der Wärme). Rogalla legt sich immer wieder ein nasses Handtuch in den Nacken, um sich abzukühlen. Und er ist froh, wenn er nach Feierabend die Beine hochlegen kann. Über Regen würde er sich freuen, „es reichen aber schon Wolken – Hauptsache es kühlt sich ab.“© Oliver Schaper
Damit wäre auch Andreas Klotzbach (35) vom gleichnamigen Dachdeckerbetrieb und seinen Kollegen geholfen. „Ab 30 Grad geht das Arbeiten an die Substanz“, sagt Klotzbach. Weil es auf dem Dach so heiß ist, stellt er sich in einen Eimer, um die Füße abzukühlen.© Oliver Schaper
Auch Sabit Gevher (41) vom K. Maras Grill in Eving wird neben dem Dönerspieß mächtig warm. „Das ist schwierig zu ertragen“, sagt er. Er trinkt viel Wasser – und sehnt Regen herbei.© Oliver Schaper