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Fridays for-Future-Demo wird zum Trauermarsch durch die City

Teilnehmer gedenken der Klima-Opfer

Fridays for Future wird zum Trauermarsch: Am stillen Karfreitag hat der gewohnte Demonstrationszug durch die Innenstadt eine ganz andere Stimmung - und die Botschaft wirkt so dringlicher.

Dortmund

, 19.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Fridays for-Future-Demo wird zum Trauermarsch durch die City

Die Verschmutzung der Luft fordere jetzt schon zu viele Tote. © Dennis Werner

Es ist ein gewohntes Bild: Immer freitags versammeln sich Menschen in der City, um gegen den drohenden Klimawandel zu demonstrieren. Was sonst eher eine laute Veranstaltung mit Rufen und Sprechchören ist, ist dieses Mal eher still.

Es ist Karfreitag und da darf es zwar Demonstrationen geben, diese sind aber an Auflagen gebunden. Eine wichtige ist Ruhe. Also bekommt dieser Zug nun eine andere Note. Er wird ein Trauermarsch. Betrauert werden all die Opfer, die die Veränderung des Klimas jetzt bereits gefordert hat.

Symbole des Schweigens

Einige Teilnehmer haben sich den Mund zugeklebt oder tragen Mundschutz. Ein Symbol des Schweigens. Vielleicht sind gerade deswegen gekommen, denen die Demonstrationen sonst zu laut sind. „Einige mögen die Lautstärke vielleicht sonst nicht“, sagt Antonio Pittau vom Organisatoren-Team. Vom Friedensplatz geht es durch die City zum Platz von Leeds, wo es eine Abschlusskundgebung geben wird.

Fridays for-Future-Demo wird zum Trauermarsch durch die City

Antonio Pittau gehört zum Organisatoren-Team. deshalb hat er ein Megaphon dabei. Ansonsten ist der Demo-Zug eher still an diesem Karfreitag. © Dennis Werner

Die Atmosphäre ist an diesem Freitag eine Besondere, und die Botschaft erscheint noch dringlicher: Die Veränderung des Klimas zollt bereits seinen Tribut. Und es könnte schlimmer werden. Die Trauer darüber wird dann so allgegenwärtig sein, wie es dieser Marsch zeigen wollte.

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